Die Tragödie vor der Küste von Huelva, bei der zwei Beamte der Guardia Civil im Kampf gegen den Drogenhandel ums Leben kamen, hat in Spanien tiefe Bestürzung ausgelöst.
Der Vorfall ereignete sich, als zwei Patrouillenboote während der Verfolgung eines Drogenbootes kollidierten. Zwei weitere Beamte wurden verletzt, einer davon schwer.
Die Kollision ereignete sich etwa 80 Seemeilen vor der Küste von Huelva, einem Gebiet, das seit Jahren von Schmuggelaktivitäten geprägt ist.
Berichten zufolge ereignete sich der Unfall während einer Operation gegen ein mutmaßliches Drogenboot. Zunächst wurde der Tod eines Beamten, Germán P., gemeldet, später bestätigte man den Tod eines zweiten Beamten, eines schwer verletzten Kapitäns.
Andalusien hat einen offiziellen Trauertag ausgerufen, und in Küstenorten ist die Betroffenheit groß. Der Verband der Guardia-Civil-Beamten betont die extremen Risiken solcher Verfolgungsjagden und weist auf einen Personalmangel hin.
Die Costa de la Luz ist ein strategisch sensibles Gebiet für den Drogenschmuggel von Marokko nach Spanien. In Andalusien ist der Kampf gegen die Drogenkriminalität eng mit lokalen politischen und wirtschaftlichen Fragen verbunden.
Die spanische Politik reagierte umgehend mit Beileidsbekundungen und Forderungen nach mehr Unterstützung für die Guardia Civil. Unklar ist noch, ob die Besatzung des Drogenbootes gefasst werden konnte, was die Tragödie noch zusätzlich belastet.
Quelle: Agenturen





