Die Gemeinde Pollença auf Mallorca hat eine außergewöhnlich hohe Anzahl von Anträgen auf Legalisierung von Wohngebäuden und Bauten in Agrarzonen erhalten. Dies geschieht im Rahmen einer von der Regierung der Balearen initiierten städtebaulichen Amnestie.
Bisher wurden 355 Anträge eingereicht, was Pollença zu einer der Gemeinden mit den meisten Anträgen auf der Insel macht.
Die Stadtplanungsabteilung verzeichnete einen Anstieg von 20 Anträgen im Jahr 2024 auf 148 im Jahr 2025 und bereits 187 im Jahr 2026. Diese hohe Zahl ist teilweise darauf zurückzuführen, dass Pollença eine der Gemeinden mit dem höchsten Anteil an Wohngebäuden auf ländlichem Grund ist, nämlich 2.634 Gebäude.
Die Regelung der Regierung unter Marga Prohens ermöglicht die Legalisierung solcher Gebäude, sofern bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind, wie z.B. ein ausreichendes Alter des Gebäudes und die Einhaltung territorialer und ökologischer Vorgaben.
Eigentümer müssen eine finanzielle Abgabe entrichten. Die hohe Anzahl an Anträgen führt jedoch zu einer erheblichen Arbeitsbelastung für die Stadtplanungsämter, da jeder Antrag individuelle technische und rechtliche Gutachten erfordert.
Quelle: Agenturen




