Der Dienst für Lebensmittelsicherheit des Gesundheitsministeriums hat die vorsorgliche Einstellung des Betriebs in der Zentralküche des Catering-Unternehmens Can Arabí veranlasst. Dieses Unternehmen versorgt mit seinen Mahlzeiten rund 33 Schulen und etwa 2.000 Schüler auf Mallorca und zählt damit zu den größten Anbietern für Schulverpflegung auf der Insel.
Die Entscheidung folgte auf eine planmäßige amtliche Kontrollbesichtigung durch Gesundheitsinspektoren in der Zentralküche in Binissalem. Dabei wurden mehrere Verstöße bei der Zubereitung, Handhabung und beim Transport der Lebensmittel festgestellt, die hauptsächlich für Schulen bestimmt sind.
Das Gesundheitsministerium betonte, dass diese Maßnahmen der Lebensmittelsicherheit dienen und im engen Austausch mit dem Bildungsministerium erfolgten, um die Auswirkungen auf Schulen und Familien so gering wie möglich zu halten.
Um den Betrieb trotz der unerwarteten Unterbrechung aufrechtzuerhalten, wurden organisatorische Alternativen entwickelt. Das Bildungsministerium informierte die betroffenen Schulen und Familien zeitnah und stellte sicher, dass der Kantinendienst am Folgetag fortgeführt werden konnte – auch wenn es zu Anpassungen bei den Menüs und Essenszeiten kam. Zur Vorsicht wurde den Familien empfohlen, bei Kindern mit Allergien oder Unverträglichkeiten gegebenenfalls eigenes Essen mitzugeben.
Dieser Vorfall folgt auf eine ähnliche Problematik im März, als Can Arabí die Schulkantine der Grundschule CEIP Es Putxet in Selva aufgrund einer Anzeige aufgeben musste. Das Bildungsministerium betonte, dass es sich um eine Ausnahmesituation handelt, die zufriedenstellend gelöst wurde, und hält weiterhin engen Kontakt zu den betroffenen Einrichtungen, um die Versorgung der Schüler sicherzustellen.
Insgesamt unterstreicht dieser Fall die Bedeutung von strengen Kontrollen und transparenter Kommunikation, um die Sicherheit und das Wohlbefinden der Schulkinder zu gewährleisten und das Vertrauen der Familien in die Schulverpflegung zu erhalten.
Quelle: Agenturen





