Eine maritime Drohne unbekannter Herkunft explodierte am Freitagmorgen (05.06.2026) im rumänischen Hafen von Konstanza am Schwarzen Meer, ohne dabei Schäden oder Verletzte zu verursachen, wie das Verteidigungsministerium von Rumänien mitteilte.
In einer Erklärung erklärte das Ministerium, dass das Gerät zu dem Typ von Drohnen gehört, die im Krieg in der Ukraine eingesetzt werden, ohne jedoch anzugeben, ob es sich um eine russische oder ukrainische Drohne handelte.
Laut Informationen der lokalen Presse war die Drohne mit einem Zeitzünder ausgestattet und etwa sieben Meter lang.
Der Vorfall ereignete sich um 10:30 Uhr Ortszeit (08:30 Uhr GMT) in der Nähe des Sitzes der Rumänischen Agentur für den Schutz von Menschenleben auf See und forderte keine Opfer.
Der Alarm war in den frühen Morgenstunden ausgelöst worden, sodass die Behörden Zeit hatten, das Gebiet, in dem die Drohne gefunden wurde, zu evakuieren.
Laut einer Mitteilung des Verteidigungsministeriums befand sich „das Objekt gerade in der Begutachtung und Sicherung“, als es zur Explosion kam.
Die rumänischen Behörden schließen nicht aus, dass sich weitere maritime Drohnen in der Gegend befinden, und gaben Warnmeldungen heraus, um Gebiete an der Küste von Konstanza und Tulcea (im Nordosten Rumäniens) zu evakuieren. Nach der Explosion wurden rund 80 Einsatzkräfte der Notfallbehörde von Konstanza, dem wichtigsten Seehafen am Schwarzen Meer, entsandt.
Der Vorfall ereignete sich eine Woche, nachdem eine russische Drohne in Galați nahe der Grenze zur Ukraine in ein Wohnhaus gestürzt war und zwei Verletzte verursacht hatte.
Das Fluggerät prallte gegen den zehnten Stock eines Wohngebäudes, wobei seine Sprengladung vollständig detonierte und einen Brand auslöste.
Quelle: Agenturen





