„Verano Joven 2026“ verabschiedet

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Der Ministerrat hat am Dienstag (09.06.2026) ein Königliches Gesetzesdekret zur Förderung der Initiative „Verano Joven 2026“ verabschiedet, das Rabatte von bis zu 90 % auf Bus- und Bahnfahrten für junge Menschen während der diesjährigen Sommermonate vorsieht.

Auf Vorschlag des Ministeriums für Verkehr und nachhaltige Mobilität wird damit die vierte Auflage dieses Programms gestartet, das sich an Junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren richtet und über ein Budget von 130 Millionen Euro verfügt, um die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel in dieser Zielgruppe zu fördern.

Im Rahmen dieses Programms können alle jungen Menschen mit spanischer oder ausländischer Staatsangehörigkeit und rechtmäßigem Wohnsitz in Spanien, die zwischen dem 1. Januar 1996 und dem 31. Dezember 2008 geboren sind, ermäßigte Bus- und Bahntickets für Reisen zwischen dem 1. Juli und dem 30. September 2026 erwerben.

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Konkret sieht „Verano Joven 2026“ Rabatte von 90 % sowohl für staatliche Linienbusdienste als auch für konventionelle Mittelstreckenverbindungen und das Meterspur-Netz vor.

Darüber hinaus umfasst das Programm Rabatte von 50 % in drei Fällen: auf Avant-Einfachfahrkarten; auf kommerzielle Fern- oder Hochgeschwindigkeitsverbindungen aller Bahnbetreiber, mit einem Höchstbetrag von 30 Euro pro Fahrkarte; sowie auf das Interrail Global Flexible-Ticket für 10 Tage innerhalb von zwei Monaten, sofern es über Renfe vertrieben wird – wobei ein Rabatt auf die offiziellen Interrail-Tarife mit den jeweils festgelegten Bedingungen gewährt wird.

Um teilzunehmen und die Rabatte in Anspruch nehmen zu können, muss man sich auf der Website von „Verano Joven“ registrieren – diese Möglichkeit wird „in den nächsten Tagen“ freigeschaltet, wie das Ministerium in einer Mitteilung angibt –, und zwar mitdem Personalausweis (DNI) oder der Ausländeridentifikationsnummer (NIE).

Erfüllt die Person die Voraussetzungen des Programms, erhält sie einen persönlichen und nicht übertragbaren Code, den sie zum Kauf der ermäßigten Zug- und Busfahrkarten sowie des Interrail-Passes auf den jeweiligen Websites der Betreiber verwenden muss, heißt es weiter.

Der Minister für Verkehr und nachhaltige Mobilität, Óscar Puente, erklärte, dass „Millionen junger Menschen auf diese Nachricht gewartet haben“ und dass es sich wahrscheinlich um „eine der jugendorientierten politischen Maßnahmen handelt, die in den letzten Jahren am besten angenommen wurde“.

Das Ministerium, das dieses Programm zusammen mit anderen Maßnahmen zur Bewältigung der Preissteigerungen aufgrund der Nahostkrise ins Leben gerufen hat, hebt den „Reiserekord“ hervor, der in der Ausgabe 2025 erreicht wurde, mit mehr als 6,87 Millionen Fahrten mit Bahn und Bus zwischen dem 1. Juli und dem 30. September 2025, was einem Anstieg von 30 % gegenüber dem Vorjahr entspricht, sowie den „Rekord“ bei den Nutzern mit mehr als 1,55 Millionen (10 % mehr).

Insgesamt hat das Programm in den drei vorangegangenen Ausgaben dazu beigetragen, dass rund 4,08 Millionen Jugendliche während der Sommermonate mehr als 16 Millionen Fahrten unternommen haben. „Die Realität hat die Erwartungen übertroffen“, freut sich Puente.

Auf der Grundlage der Daten des letzten Jahres schätzt das Verkehrsministerium einen durchschnittlichen Preisnachlass von etwa 24,5 Euro pro Einzelfahrkarte im Busverkehr, von 18 Euro bei Hochgeschwindigkeitszügen, von 10 Euro pro Einzelfahrkarte im Mittelstreckenverkehr und von durchschnittlich etwa 168 Euro pro Interrail-Pass Global Flexible 10 Tage.

Quelle: Agenturen