Die Stadtverwaltung von Sant Llorenç hat im vergangenen Jahr umfangreiche Maßnahmen ergriffen, um das Kanalisationssystem im Küstengebiet Sa Coma zu modernisieren und dadurch Überschwemmungen sowie unangenehme Geruchsbelästigungen nachhaltig zu verhindern. Dieses Projekt zielt darauf ab, den Abfluss von Regen- und Abwasser zu optimieren und die Infrastruktur in besonders betroffenen Wohngebieten zu verbessern.
Das Sanierungsprojekt, das aktuell mit einem Budget von 203.565 Euro umgesetzt wird und durch das europäische Förderprogramm „Next Generation“ unterstützt wird, konzentriert sich auf die Ausstattung bislang unzureichend erschlossener Gebiete mit einem funktionierenden Abwassersystem. Insbesondere in den Straßen Roses, Garballó, Romaní und Cards kam es bei starken Regenfällen immer wieder zu Überschwemmungen, da das vorhandene Netz nicht ausreichend war, um das Wasser abzuleiten.
Nach detaillierter Analyse der technischen Experten wird die Avenida de las Palmeras als zentraler Sammelkanal ausgebaut, der einen Teil des Abwassers aus der Avinguda de Ses Savines aufnehmen soll. In den betroffenen Straßen werden deshalb neue Sammelkanäle verlegt, um die Wasseransammlungen zu vermeiden und den Abfluss effektiv zu steuern. Die Bauarbeiten sollen vor Beginn der nächsten Regenperiode abgeschlossen sein, um die Anwohner bestmöglich zu schützen.
Mit der Fertigstellung dieser Phase wird der Abwasserfluss in der Wohnsiedlung spürbar entlastet. Weitere Bauabschnitte sind geplant, um langfristig ein effizientes und belastbares Kanalisationsnetz zu schaffen, das den wachsenden Anforderungen standhält und die Lebensqualität in Sa Coma verbessert.
Quelle: Agenturen





