Vergrößerung des öffentlichen Landbesitzes im Naturpark Mondragó

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Die Regionalregierung setzt ihren Kurs fort, den öffentlichen Bestand an Naturlandflächen auf Mallorca auszubauen. Während dieser Legislaturperiode wurden bereits sieben Grundstücke mit einer Gesamtfläche von 1.169 Hektar erworben und mit rund sechs Millionen Euro in den öffentlichen Besitz überführt. Besonderes Augenmerk liegt nun auf dem Naturpark Mondragó, einem der ältesten Schutzgebiete der Insel, in dem bislang nur rund 12 % der Fläche öffentlich verwaltet werden.

Im Naturpark Mondragó umfassen die insgesamt 766 Hektar fast 90 % private Grundstücke, was die nachhaltige Bewirtschaftung und den Schutz der biologischen Vielfalt erschwert. Das Ministerium für Landwirtschaft, Fischerei und Natur, unter der Leitung von Minister Joan Simonet, plant daher eine gezielte Erweiterung des öffentlichen Grundstücksbestands durch den Erwerb kleiner privater Flächen. Dieses Vorhaben soll im Rahmen einer Ausschreibung realisiert werden, die es interessierten Eigentümern ermöglicht, ihre Grundstücke zum Verkauf anzubieten.

Joan Simonet betont, dass neben wirtschaftlichen Aspekten auch strenge Umwelt- und Landwirtschaftskriterien für die Bewertung der Angebote gelten werden. Viele Besitzer sehen sich aufgrund der eingeschränkten Nutzungsmöglichkeiten in einem Naturpark mit Herausforderungen konfrontiert, weshalb der Ankauf eine pragmatische Lösung darstellt, um den öffentlichen Besitz zu stärken und eine qualifizierte Pflege der Naturflächen zu gewährleisten.

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Die Verwaltungsratssitzung vor dem Sommer hatte bereits einstimmig die Notwendigkeit dieser Maßnahme bestätigt. Geplant ist die zeitnahe Veröffentlichung der Ausschreibungsunterlagen, um den Prozess transparent und effizient zu gestalten. Parallel dazu verfolgt die Regionalregierung im Naturpark Llevant weitere Projekte wie die Sanierung historischer Gebäude und die Verbesserung der Beschilderung von Wanderwegen, um das Zusammenspiel von Naturschutz und nachhaltigem Tourismus zu fördern.

Diese Schritte zeigen den nachhaltigen Ansatz der Regierung, nicht nur die Fläche öffentlichen Naturlandes zu erhöhen, sondern auch dessen Bewirtschaftung zu optimieren und das Naturerbe Mallorcas langfristig zu schützen. Das Beispiel Mondragó illustriert dabei die Bedeutung kooperativer Lösungen zwischen privaten Eigentümern und öffentlichen Institutionen als Schlüssel zu einer nachhaltigen Zukunft.

Quelle: Agenturen