Vier­tä­gi­ger Streik in der Wasserversorgung auf Mallorca angekündigt

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Die Gewerkschaft UGT FICA hat einen viertägigen Streik im Bereich der Wasserversorgung auf den Balearen angekündigt. Vom 16. bis zum 19. November könnten laut Gewerkschaft bis zu 250.000 Verbraucher betroffen sein. Der Grund: Die Arbeitgeberverbände ASAIB und AETSAM verweigern die Aufnahme von Verhandlungen zu einem neuen Tarifvertrag für diesen Sektor.

Startpunkt des Streiks ist der 15. November um 24 Uhr, das Ende ist für denselben Zeitpunkt am 19. November geplant. Betroffen sind die Bereiche der Abwasserreinigung und der Wasserversorgung. Ziel des Ausstands ist es, die Arbeitgeberverbände an den Verhandlungstisch zu bringen, damit ein regionaler Tarifvertrag ausgehandelt werden kann. Dieser soll die Kernpunkte des aktuellen staatlichen Tarifvertrags für den Wasserkreislauf sowie die Regelungen des Artikel 84.5 des Arbeitnehmerstatuts berücksichtigen.

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Die Forderungen der Gewerkschaft drehen sich vor allem um angemessene Löhne für eine laut UGT FICA oft „prekär beschäftigte“ Belegschaft. Die Löhne seien zu niedrig, um die hohen Lebenshaltungskosten auf den Balearen zu decken. Daher wird neben echter Verhandlungsbereitschaft auch eine finanzielle Verbesserung gefordert – konkret, dass Vergütungen künftig der Inflationsrate angepasst werden und so der Kaufkraftverlust ausgeglichen wird.

Der angekündigte Streik ruft nicht nur zur Aufmerksamkeit für die Arbeitsbedingungen in der Versorgungsbranche auf, sondern beleuchtet auch die sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen einer Inselregion wie den Balearen. Ob die jüngste Protestaktion das gewünschte Signal an die Arbeitgeber sendet, bleibt abzuwarten – klar ist jedoch, dass das Thema Wasserversorgung weit über die reine Verfügbarkeit hinausgeht und ein Spiegelbild gesellschaftlicher Fragen darstellt.

Quelle: Agenturen