Vierte Hitzewelle für Mallorca im Anmarsch

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Spanien steht ab Mittwoch (29.07.2026) vor der vierten Hitzewelle dieses Sommers, die das Land erneut mit extremen Temperaturen herausfordert. Besonders im Ebro-Tal und im Süden könnten die Thermometer bis zu 42 Grad Celsius erreichen. Diese Hitze kommt zu einer ohnehin schon besonders warmen Wetterlage hinzu und verschärft die Situation angesichts zahlreicher schwerer Waldbrände.

Der spanische Wetterdienst Agencia Estatal de Meteorología (AEMET) hat eine Sonderwarnung für die neue Hitzewelle herausgegeben, die mindestens bis Sonntag andauern soll. Bereits ab Dienstag werden steigende Temperaturen erwartet, doch der Höhepunkt beginnt am Mittwoch. Laut AEMET-Sprecher Rubén del Campo werden fast landesweit Temperaturen über 36 Grad erreicht, was den Juli 2026 voraussichtlich mit dem Rekord-Juli 2022 gleichziehen lässt.

Besonders betroffen sind weite Teile des Landesinneren und die Balearen mit Temperaturen zwischen 36 und 38 Grad. An der östlichen kantabrischen Küste werden sogar 38 bis 40 Grad erwartet. Im Ebro-Tal sowie in tieferen Lagen des Zentrums und Südens sind Werte von über 40 Grad möglich. Die Hitze bleibt voraussichtlich auch in der zweiten Wochenhälfte auf hohem Niveau, obwohl die genaue Prognose zunehmend unsicher wird.

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Die Hitzewelle trifft Spanien zu einem kritischen Zeitpunkt: Das Land kämpft mit einer der schwersten Waldbrandsaisons seiner Geschichte. Besonders in den Regionen um Madrid und Ávila wüten große Brände, die sich über mehrere Provinzen ausbreiten. Die Brandgefahr wird sich laut AEMET ab Dienstag im Großteil des Landes auf sehr hohe bis extreme Werte erhöhen. Die Kombination aus intensiver Hitze, niedriger Luftfeuchtigkeit und Wind erschwert die Löscharbeiten erheblich. Innenminister Fernando Grande-Marlaska bezeichnete die kommenden Tage als entscheidend im Kampf gegen die Flammen.

Diese Hitzewelle ist bereits die vierte in diesem Sommer. Anfang Juli wurden Temperaturen von fast 44 Grad gemessen, bevor eine kurzzeitige Abkühlung durch polare Luftmassen eintrat. Danach kehrte die Hitze zurück.

Insgesamt verdeutlicht die aktuelle Lage die wachsende Herausforderung, mit extremen Wetterbedingungen und den Folgen des Klimawandels umzugehen. Die Kombination aus Hitze und Waldbränden stellt eine ernste Gefahr für Mensch und Umwelt dar und erfordert weiterhin hohe Aufmerksamkeit und Engagement in Prävention und Brandbekämpfung.

Quelle: Agenturen