Waldbrand bei Las Peñas de Riglos bedroht historisches Kloster San Juan de la Peña

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Ein verheerender Waldbrand bei Las Peñas de Riglos in der Provinz Huesca hat inzwischen eine Fläche von über 5.000 Hektar erfasst. Besonders besorgniserregend ist die Nähe des Feuers zum bedeutenden Kloster San Juan de la Peña, einem kulturellen und historischen Juwel Spaniens, das nun gefährdet ist.

Das Feuer brach am 10. August in der Region Santa María de la Peña aus und breitete sich rasch aus. Innerhalb weniger Stunden wuchs die Brandfläche auf etwa 700 Hektar pro Stunde, was den Einsatzkräften kaum Zeit ließ, die Flammen einzudämmen. Die Kombination aus trockenen Kiefernwäldern, anspruchsvoller Berggeographie und starkem Südwind trug zur schnellen und unkontrollierten Ausdehnung bei. Die umliegenden Ortschaften mussten teilweise evakuiert werden, insgesamt sind über 500 Menschen betroffen.

Das Kloster San Juan de la Peña ist kein gewöhnliches Bauwerk: Eingebettet unter einer riesigen Felswand, wurde es im 10. Jahrhundert gegründet und war das erste königliche Pantheon Aragons. Es beherbergt bedeutende romanische Architektur und ist durch seine legendäre Verbindung zum Heiligen Gral berühmt. Das Kloster liegt zudem in einem geschützten Landschaftsgebiet mit einem sensiblen Ökosystem, das zahlreiche seltene Vogelarten wie Bartgeier beheimatet.

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Die Einsatzkräfte, unterstützt von der militärischen Notfalleinheit UME sowie Feuerwehrteams aus anderen Regionen Spaniens, kämpfen mit rund 400 Einsatzkräften und zwanzig Flugzeugen gegen die Flammen. Straßen und Zufahrtswege wurden gesperrt, um die Sicherheit zu gewährleisten. Die Behörden arbeiten aktuell defensiv, um zu verhindern, dass das Feuer wichtige Verkehrswege erreicht und weitere Schäden anrichtet.

Die Situation bleibt angespannt, da die Wetterbedingungen weiterhin ungünstig sind. Dennoch hoffen die Rettungskräfte, bald eine Angriffstaktik starten zu können, um den Brand unter Kontrolle zu bringen und die einzigartige Landschaft sowie das historische Erbe zu schützen.

Quelle: Agenturen