Waldbrand im Naturpark El Valle-Carrascoy

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Das Feuer im El Valle-Carrascoy brach am Dienstagnachmittag (02.06.2026) gegen 15:00 Uhr aus und breitete sich zunächst rasch durch Kiefernwälder und Buschwerk aus. Die Flammen erreichten bald Wohnhäuser am Parkrand, was den Einsatz der militärischen Notfalleinheit UME mit 200 Soldaten und 70 Löschfahrzeugen erforderlich machte.

Auch Löschflugzeuge und Hubschrauber kamen zum Einsatz, um die Ausbreitung zu stoppen. Bis Mittwochmorgen waren rund 110 Hektar betroffen, wobei der Fokus zunächst auf dem Dorf Los Garres und dem Stadtteil San José de la Montaña lag. Die Bevölkerung unterstützte teilweise mit eigenen Mitteln den Schutz ihrer Häuser.

Die Ursache des Brandes wird von der Naturschutzbehörde Seprona untersucht, da ähnliche Feuer in der Nähe bereits Tage zuvor aufflammten. Angesichts der extrem trockenen Vegetation und der steigenden Temperaturen ist die Sorge vor weiteren Bränden groß.

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Das Jahr 2025 war mit fast 355.000 verbrannten Hektar das schlimmste Waldbrandjahr Spaniens seit drei Jahrzehnten. Zudem warnen Experten vor einem heißen Sommer durch das Super-El-Niño-Phänomen, was eine erhöhte Waldbrandgefahr mit sich bringt.

Für Anwohner und Feriengäste ist es wichtig, Warnungen ernst zu nehmen, brennbare Materialien rund um Häuser zu entfernen und bei Rauchentwicklung sofort die Notrufnummer 112 zu wählen. Die verheerenden Brände zeigen, wie entscheidend Prävention, schnelle Reaktion und koordiniertes Handeln für den Schutz von Mensch und Natur sind.

Quelle: Agenturen