Xi und Trump unterhalten sich bei ihrem Treffen in Peking

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Die Präsidenten Chinas, Xi Jinping, und der Vereinigten Staaten, Donald Trump, sprachen am Donnerstag (14.05.2026) bei ihrem Treffen in Peking über internationale und regionale Themen wie den Nahen Osten, den Krieg in der Ukraine und die koreanische Halbinsel und erweiterten damit eine Agenda, die sich bislang auf Handelsspannungen und die Taiwan-Frage konzentriert hatte.

Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua tauschten sich beide Staatschefs während des Treffens im Großen Volkspalast über diese Themen aus – es war das erste persönliche Treffen im Rahmen von Trumps Staatsbesuch in China.

Die Lage im Nahen Osten hatte in den Tagen vor dem Gipfel besondere Bedeutung erlangt, nachdem Washington Peking öffentlich dazu gedrängt hatte, eine aktivere Rolle bei einer möglichen Deeskalation mit dem Iran zu übernehmen, einem der wichtigsten Energiepartner Chinas.

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Der Krieg und die Lage rund um die Straße von Hormus, einer Schlüsselroute für den globalen Energiehandel, insbesondere für Asien, haben den internationalen Druck erhöht, den Konflikt dringend zu lösen.
Auch die Ukraine ist seit Kriegsbeginn ein Streitpunkt zwischen China und den Vereinigten Staaten, während Washington Peking vorwirft, Russland durch wirtschaftliche und technologische Unterstützung indirekt zu stärken – was die chinesische Regierung zurückweist.

Die Lage auf der koreanischen Halbinsel ist zudem weiterhin ein regelmäßiges Thema in den Kontakten zwischen Peking und Washington, angesichts der Rolle Chinas als wichtigster politischer und sozioökonomischer Verbündeter Nordkoreas.

Die beiden Staatschefs vereinbarten zudem, laut Xinhua, sich gegenseitig bei der Organisation des informellen Treffens der Staats- und Regierungschefs des Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsforums (APEC) zu unterstützen, das für den 18. und 19. November in der chinesischen Stadt Shenzhen geplant ist, sowie beim G20-Gipfel, der am 14. und 15. Dezember in Miami (USA) stattfinden wird.

Quelle: Agenturen