Das Pfandsystem in Spanien steht vor Veränderungen, insbesondere im Gastgewerbe. Neue EU-Vorschriften verpflichten die Mitgliedstaaten, bis 2029 ein Pfandsystem für Einweggetränkeverpackungen bis zu drei Litern einzuführen. Spanien könnte dies bereits früher umsetzen.
Für Verbraucher bedeutet dies wahrscheinlich einen kleinen Aufpreis (ca. 10 Cent) beim Kauf von Getränken in Dosen oder Plastikflaschen, der bei Rückgabe der leeren Verpackung erstattet wird.
Gastronomiebetriebe könnten Ausnahmen erhalten, wenn Getränke vor Ort konsumiert und die leeren Verpackungen dort zurückgelassen werden.
Urlauber sollten beachten, dass die Preise je nach Region und Betrieb variieren können. Spanien muss seine Sammelquote erhöhen und das Pfandsystem möglicherweise schon 2026 einführen, da das Ziel für 2023 nicht erreicht wurde. Sanktionen für Unternehmen bei Verstößen werden noch festgelegt.
Für Gastronomiebetriebe bedeutet dies Anpassungen bei Kassensystemen und Preisgestaltung. Es gibt auch andere Änderungen, wie das Verschwinden von Zuckertütchen und Soßenverpackungen sowie das Recht auf kostenloses Leitungswasser.
Quelle: Agenturen





