Zuschlag für schwer besetzbare Stellen auf alle Beschäftigten im Krankentransport gefordert

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Die Gewerkschaft CCOO hat gefordert, dass der Zuschlag für schwer zu besetzende Stellen auf alle Beschäftigten im Krankenkraftverkehr auf den Balearen ausgeweitet wird. Die Gewerkschaft hat in einer Erklärung ihre Besorgnis über die „mangelnde Gerechtigkeit“ bei der Anwendung dieses Zuschlags zum Ausdruck gebracht, insbesondere nachdem sie von einem Treffen zwischen der Verwaltung und einer Gewerkschaftsorganisation zu diesem Thema erfahren hatte.

Die CCOO hat kritisiert, dass die übrigen Gewerkschaften weder zu dem Treffen eingeladen noch darüber informiert worden seien, und argumentiert, dass solche Fragen „im Rahmen des sozialen Dialogs und unter Einbeziehung aller betroffenen Parteien“ behandelt werden müssten.

Zudem erinnerte sie daran, dass 2023 auf Ibiza und Formentera eine mündliche Vereinbarung bezüglich des Zuschlags für schwer besetzbare Stellen getroffen wurde, die bis heute weder formalisiert wurde noch sich in den Gehaltsabrechnungen der Beschäftigten niederschlägt.

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Diese Vereinbarung schloss zudem das Personal des nicht-pflegerischen Dienstes Gsaib aus, was ihrer Ansicht nach „ein weiteres Beispiel für Ungleichheit bei der Anwendung dieses Zuschlags“ darstellt.

In diesem Zusammenhang hat die CCOO argumentiert, dass angesichts des aktuellen sozioökonomischen Kontexts und der hohen Lebenshaltungskosten auf den Balearen der Zuschlag für schwer zu besetzende Stellen auf das gesamte Personal im Krankentransport ausgeweitet werden müsse. Zudem, so fügte sie hinzu, sollte dies unabhängig von der Art der von den Mitarbeitern erbrachten Dienstleistung geschehen, sei es im Rettungsdienst, im planmäßigen Transport, in der Koordinationszentrale, im Funkdienst, im Verwaltungsbereich oder in anderen Bereichen.

Die Gewerkschaft erinnerte daran, dass der Mangel an Fachkräften die Verwaltung dazu gezwungen habe, außergewöhnliche Maßnahmen wie die Finanzierung von Lkw-Führerscheinen zu ergreifen, um die Funktionsfähigkeit des Dienstes zu gewährleisten. Trotzdem, so beklagte sie, bestünden weiterhin Schwierigkeiten, alle erforderlichen Stellen zu besetzen. Aus all diesen Gründen hat die CCOO die Verwaltung aufgefordert, diese Maßnahme „unter Gleichstellungsgesichtspunkten“ zu überdenken und „gleiche Bedingungen für alle Beschäftigten des Sektors“ zu gewährleisten.

Quelle: Agenturen