80 „Llits de la Mare de Déu“ zu Mariä Himmelfahrt

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Jedes Jahr im August erwacht auf Mallorca eine besondere Tradition zum Leben: die Präsentation der sogenannten „Llits de la Mare de Déu“ – auf Deutsch „Betten der Gottesmutter“. Diese kunstvoll geschmückten Darstellungen sind tief verwurzelt in der religiösen und kulturellen Identität der Insel und erinnern an das zentrale Ereignis des Festes Mariä Himmelfahrt.

Die „Betten der Gottesmutter“ visualisieren den Moment unmittelbar vor der Aufnahme Marias in den Himmel, eine Szene, die in Kirchen der ganzen Insel feierlich inszeniert wird. In diesem Jahr sind es insgesamt 81 dieser kunstvollen Arrangements, die Besucher bewundern können: 24 davon in der Hauptstadt Palma, während weitere 57 in Gemeinden über die ganze Insel verteilt ausgestellt werden. Damit gehören diese Darstellungen zu einer der eindrucksvollsten und am weitesten verbreiteten religiösen Traditionen Mallorcas.

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Das Herzstück der Feierlichkeiten sind der 14. und 15. August, die eigentlichen Tage der Mariä-Himmelfahrt-Gottesdienste. Doch viele Kirchen öffnen ihre „Betten der Gottesmutter“ noch bis zum 22. August, um auch nach dem Feiertag Raum für Besinnung, Kunst und Kultur zu bieten. Begleitend zu den Installationen finden Gottesdienste, Ausstellungen und Vorträge statt, die tiefer in die Bedeutung des Festes und seiner Bräuche einführen.

Diese Kombination aus religiösem Brauchtum, künstlerischer Tradition und gemeinschaftlichem Miteinander macht die „Llits de la Mare de Déu“ zu einem leuchtenden Beispiel für die kulturelle Vielfalt Mallorcas. Sie laden nicht nur Gläubige, sondern auch kulturinteressierte Besucher dazu ein, sich auf eine stille, aber eindrückliche Reise einzulassen, die das Verhältnis zwischen Glaube, Kunst und Gemeinschaft widerspiegelt.

Quelle: Agenturen