Fixkosten für ein Haus auf Mallorca: Was Sie erwartet

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Wer ein Eigenheim in Spanien besitzt und dort ganzjährig lebt, sollte die monatlichen Fixkosten nicht unterschätzen. Neben der Hypothek fallen regelmäßig Ausgaben für kommunale Steuern, Energie und Versicherungen an, die je nach Region und Verbrauch variieren können. Diese Kosten sind oft höher als erwartet und unterscheiden sich teilweise deutlich von den Gewohnheiten in den Niederlanden oder Belgien.

Der größte Posten ist die Impuesto sobre Bienes Inmuebles (IBI), vergleichbar mit der deutschen Grundsteuer. Sie richtet sich nach dem valor catastral, dem Katasterwert der Immobilie, und liegt meist zwischen 0,4 und 1,1 Prozent dieses Wertes. Ergänzt wird diese Steuer durch die tasa de basuras, eine Müllgebühr, die jährlich zwischen 80 und 200 Euro betragen kann. Die genaue Höhe hängt von der jeweiligen Gemeinde ab und kann in Großstädten deutlich höher ausfallen.

Strom ist für die meisten Haushalte die größte monatliche Ausgabe, mit durchschnittlichen Kosten zwischen 60 und 120 Euro. Besonders im Sommer oder Winter können Klimaanlage oder elektrische Heizungen die Rechnung erhöhen. Gas wird häufig über Gasflaschen geliefert, die 15 bis 25 Euro pro Stück kosten, oder für Netzanschlüsse mit 30 bis 60 Euro monatlich berechnet. Die Wassergebühren sind meist niedriger und betragen etwa 20 bis 50 Euro pro Monat.

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Für Telefon, Internet und Mobilfunk fallen durchschnittlich 30 bis 60 Euro monatlich an. Wohnt man in einer Wohnanlage, kommen Kosten für die comunidad de propietarios hinzu, die zwischen 50 und 150 Euro für die Pflege gemeinschaftlicher Bereiche wie Treppenhaus oder Garten betragen können. Wichtig ist auch die Seguro de hogar, eine Gebäude- und Hausratversicherung, die je nach Immobilie 150 bis 450 Euro jährlich kostet und bei einer Hypothek meist verpflichtend ist.

Die monatlichen Fixkosten für ein Haus in Spanien liegen meist zwischen 250 und 450 Euro, abhängig von Lage, Größe und Verbrauch. Wer diese Ausgaben realistisch in sein Budget einplant, vermeidet unangenehme Überraschungen. Trotz einiger höherer Steuerposten sind die Lebenshaltungskosten insgesamt oft niedriger als in Deutschland. Eine sorgfältige Planung und das Bewusstsein für die lokalen Besonderheiten sind entscheidend für ein sorgenfreies Wohnen unter der spanischen Sonne.

Quelle: Agenturen