Die Luftqualität auf den Baleareninseln Mallorca und Menorca hat sich zwar verbessert, bleibt jedoch weiterhin nur mäßig. Die Generaldirektion für Klimawandel der Regionalregierung berichtete am 23. Juli von dieser Entwicklung. Gleichzeitig weist sie darauf hin, dass die Luftqualität auf den Inseln Ibiza und Formentera nach wie vor schlecht ist, weshalb die bestehenden Warnungen für Donnerstag und Freitag aufrechterhalten werden.
Grund für die derzeitige Luftbelastung sind vor allem Feinstaubpartikel, die durch eine warme Luftmasse aus Nordafrika verursacht werden. Glücklicherweise wird sich diese Luftmasse voraussichtlich am kommenden Samstag zurückziehen, was zu einer deutlichen Verbesserung der Luftqualität am Wochenende führen dürfte. Dadurch sinkt die Konzentration der Feinstaubpartikel, und es besteht dann kein Gesundheitsrisiko mehr für die Bevölkerung.
Die Regionalregierung betont jedoch, dass auf den Pitiüses, also Ibiza und Formentera, weiterhin Vorsichtsmaßnahmen notwendig sind. Die Generaldirektion für Klimawandel weist darauf hin, dass die aktuelle Überschreitung der Grenzwerte keine extrem ernste Situation darstellt, dennoch sollten insbesondere empfindliche Bevölkerungsgruppen vorsichtig sein.
Empfohlen wird der Verzicht auf längere oder intensive Aktivitäten im Freien, vor allem bei Symptomen wie Husten, Atemnot oder Halsreizungen. Auch sollte geprüft werden, ob sportliche Aktivitäten in Innenräume verlegt oder Sportveranstaltungen verschoben werden können. Diese Maßnahmen gelten zusätzlich zu den bereits bestehenden Empfehlungen der Gesundheitsbehörden, insbesondere im Hinblick auf die hohen Temperaturen.
Der Dienst für Klimawandel und Atmosphäre, der dem Ministerium für Unternehmen, Selbstständige und Energie untersteht, überwacht die Situation rund um die Feinstaubbelastung permanent. Die Bevölkerung wird regelmäßig über neue Entwicklungen und Prognosen informiert, um bestmöglich auf Veränderungen reagieren zu können.
Diese Maßnahmen und Informationen zeigen das Engagement der regionalen Behörden, die Gesundheit der Einwohner und Besucher der Balearen bestmöglich zu schützen und gleichzeitig realistische Einschätzungen der Luftqualität zu vermitteln.
Quelle: Agenturen





