Architekten lehnen den Ausbau des Flughafens von Ibiza ab

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Die Ortsgruppe Eivissa der Architektenkammer der Balearen (Coaib) hat am Montag (13.07.2026) das Projekt zum Ausbau des Flughafens von Ibiza abgelehnt, da es ihrer Ansicht nach „den Druck auf ein Inselökosystem erhöht, das bereits an seine Grenzen stößt“.

In einer Erklärung hat die Coaib an ihre satzungsmäßige Aufgabe erinnert, über das Territorium, die Stadtplanung und die Umwelt zu wachen, und bekräftigt, dass sie zudem täglich mit den physischen Grenzen der Insel, wie Boden oder Wasser, arbeite, die ihrer Ansicht nach bereits „an ihre Grenzen gestoßen“ seien.

„Das ist keine bloße Floskel, sondern der Grund, warum dieses Projekt uns direkt betrifft. Eine Erweiterung dieser Größenordnung erhöht den Druck auf ein Inselökosystem, das bereits an seine Grenzen stößt, und läuft damit jedem vernünftigen Kriterium der territorialen Nachhaltigkeit zuwider“, betonten sie. Laut Coaib versichert zwar Aena, dass die Bauarbeiten den europäischen Sicherheits- und Grenzvorschriften entsprechen und nicht darauf abzielen, den Flugverkehr zu erhöhen, doch die Daten sprechen eine andere Sprache.

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Die Architekten haben erklärt, dass es eine Sache sei, ein Terminal zu modernisieren, und eine andere, eine Infrastruktur für ein Wachstumsmodell zu errichten, das Ibiza nicht tragen könne. „Diese Entscheidung wird ohne eine räumliche Folgenabschätzung und ohne eine Studie zur Tragfähigkeit getroffen“, haben sie bekräftigt.

Nach Angaben der Demarcación Pitiusa nehmen sie in dieser Frage keine politische Position ein, sondern handeln im Interesse des Gebiets und der dort lebenden Menschen und teilen diese Ablehnung des Projekts mit Institutionen und Teilen der lokalen Gesellschaft.

Daher haben sie die Behörden aufgefordert, klare Grenzen auf der Grundlage technischer Studien zur Belastbarkeit festzulegen und dabei der Optimierung und Instandhaltung der bestehenden Infrastruktur Vorrang vor einer Überlastung einzuräumen. So fordern sie unter anderem, dass die Pläne für den Flughafen die Maßnahmen begrenzen und die Betriebskapazität nicht erhöhen.

Darüber hinaus fordern sie eine unabhängige Studie zur territorialen, ökologischen und infrastrukturellen Belastbarkeit, die als Voraussetzung für jede Entscheidung über den Flughafen dienen soll, sowie einen echten Dialog mit den Institutionen, bevor irgendetwas genehmigt wird.

Quelle: Agenturen