Ein starkes atlantisches Tief mit Auswirkungen auf Mallorca?

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Ein mächtiges Tiefdruckgebiet aus dem Atlantik nähert sich am Montag, dem 24. August 2026, der spanischen Festlandküste. Dieses Tief verspricht einen markanten Wechsel im Wettergeschehen mit starken Regenfällen, Gewittern und kräftigen Winden in weiten Teilen Spaniens. Wird Mallorca betroffen sein?

Die Antwort darauf ist differenziert. Obwohl man bei atlantischen Tiefs oft an intensive Niederschläge und stürmisches Wetter denkt, wird dieses Tiefdruckgebiet die Baleareninsel kaum direkt beeinflussen. Dennoch bleiben einige meteorologische Auswirkungen nicht aus. Die Prognosen sagen für Mallorca am Montag einen meist leicht bewölkten Himmel voraus, der im Laufe des Morgens dichter wird. Leichte, oft von Schlamm durchsetzte Niederschläge sowie vereinzelte Gewitter sind möglich. Dabei bleibt der Wind schwach und dreht am Nachmittag auf moderate Südwinde. Die Nachttemperaturen stagnieren oder steigen leicht an, während das Tagesmaximum leicht zurückgeht.

Ganz anders präsentiert sich das Bild auf der Iberischen Halbinsel, vor allem im Nordwesten. Dort – in Regionen wie Galicien, Asturien und dem Nordwesten von Kastilien und León – können die Regenmengen lokal 100 Liter pro Quadratmeter übersteigen. Zusätzlich drohen dort sehr starke Windböen, die das Wettergeschehen deutlich prägen.

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Am darauffolgenden Dienstag, dem 25. August, wird Mallorca wieder von steigenden Temperaturen geprägt sein. Besonders im Norden und Nordosten der Insel sind Höchstwerte um 36 °C zu erwarten, was zu einer neuen Hitzewarnung führt. Der Himmel bleibt zunächst leicht bewölkt, bevor am späten Nachmittag mittlere und hohe Wolken aufziehen. Schwache bis mäßige Winde aus West und Südwest mit begleitenden Küstenbrisen prägen dann das Wettergeschehen.

Zusammengefasst: Während das atlantische Tief auf dem Festland für erhebliches Unwetter sorgt, bleibt Mallorca von direkten, schweren Wetterauswirkungen verschont. Die Insel erlebt vielmehr eine leichte Abschwächung der Temperaturen und vereinzelte Niederschläge mit schlammigem Charakter, bevor sich die Hitze am Dienstag zurückmeldet. Dieses Zusammenspiel zeigt, wie regional unterschiedlich Wetterphänomene selbst in vergleichbar nahen Gebieten verlaufen können – ein eindrucksvolles Beispiel für die Komplexität unserer Atmosphäre.

Quelle: Agenturen