Induktionsschleifen in den Kfz-Prüfstellen auf Mallorca

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Der Consell de Mallorca hat in den Kfz-Prüfstellen Induktionsschleifen installiert, um Menschen mit Hörbehinderung den Zugang zu erleichtern. Der Präsident des Mallorquinischen Instituts für Soziales (IMAS) und Inselrat für Soziales des Consell de Mallorca, Guillermo Sánchez, der Inselrat für Raumordnung, Mobilität und Infrastruktur, Fernando Rubio, sowie die Inselbeauftragte für Menschen mit Behinderung, Maria Francesca Rigo, haben am Freitag die ITV-Prüfstelle in Son Oms besucht, um sich aus erster Hand über die Funktionsweise dieser Geräte zu informieren, wie die Inselbehörde in einer Pressemitteilung erklärte.

„Barrierefreiheit ist kein Zusatz, sondern ein Recht. Durch Maßnahmen wie diese wird erreicht, dass die öffentlichen Dienste inklusiver werden und sichergestellt wird, dass Menschen mit Hörbehinderung ihre Behördengänge selbstständig, gleichberechtigt und in Würde erledigen können“, betonte Sánchez. Zudem kündigte er an, dass der Inselrat daran arbeiten werde, dass dieses Barrierefreiheitsmodell in immer mehr öffentlichen Einrichtungen auf Mallorca Einzug halte.

Rubio erklärte, dass die Induktionsschleifen Menschen mit Hörbehinderung dabei helfen werden, die Inspektion „selbstständiger denn je“ zu absolvieren.

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Deshalb brachte er seine „Zufriedenheit“ darüber zum Ausdruck, dass die Kfz-Prüfstellen auf Mallorca auf nationaler Ebene „Vorreiter“ bei der Einführung dieses Systems sind und zur Barrierefreiheit beitragen. An dem Besuch nahm auch Aspas teil, eine führende Einrichtung auf Mallorca in der Betreuung von Menschen mit Hörbehinderung, die den Consell de Mallorca bei der Einführung dieser Geräte beraten hat und deren ordnungsgemäße Funktionsweise überprüfen konnte. In diesem Zusammenhang betonte Rigo, dass die Zusammenarbeit mit sozialen Einrichtungen „unverzichtbar“ sei, um auf dem Weg zu einer „echten Barrierefreiheit“ voranzukommen.

„Indem wir auf die Bedürfnisse der Nutzer eingehen, können wir nützliche und wirksame Maßnahmen umsetzen, die zu einer inklusiveren Gesellschaft beitragen“, betonte er. Die Induktionsschleifen ermöglichen die direkte Übertragung des Tons an Hörgeräte und an kompatible Cochlea-Implantate, wobei Umgebungsgeräusche und Störungen ausgeblendet werden. Auf diese Weise können Menschen mit Hörbehinderung klar mit dem Servicepersonal kommunizieren, was ihre Erfahrung bei der Nutzung öffentlicher Dienstleistungen deutlich verbessert. Die Dienstleistungskoordinatorin von Aspas, Magdalena Vanrell, versicherte, dass Mallorca derzeit das einzige Gebiet im gesamten Staat ist, in dem an allen ITV-Prüfstellen Induktionsschleifen installiert sind.

„Es handelt sich um eine wegweisende Initiative, die ein Beispiel für bewährte Praktiken im Bereich der Barrierefreiheit darstellt. Aus diesem Grund wird sie dem Spanischen Verband der Familien von Gehörlosen (Fiaspas) vorgeschlagen, damit sie anerkannt wird und anderen Behörden als Vorbild dienen kann“, betonte sie. Fiaspas ist die wichtigste landesweite Organisation, die Verbände und Vereine vereint, die sich für die Rechte von Menschen mit Hörbehinderung und deren Familien einsetzen. Zu ihren Aufgaben gehören die Ermittlung und Verbreitung bewährter Verfahren, die zur Verbesserung der Barrierefreiheit und Inklusion im gesamten Staatsgebiet beitragen.

Die Installation der Induktionsschleifen ist Teil der Strategie des Consell de Mallorca und des IMAS, um die universelle Barrierefreiheit voranzutreiben.

Diese Maßnahme ergänzt weitere von der Institution vorangetriebene Initiativen, wie beispielsweise die Ausstattung der Bürgerdienstzentren des IMAS mit diesen Geräten, bei Führungen durch den Palau del Consell und das Teatre Principal sowie in anderen öffentlichen Einrichtungen, mit dem Ziel, Mallorca immer barrierefreier und zugänglicher zu gestalten.

Darüber hinaus erläuterte Rubio auch die Situation hinsichtlich der Wartelisten für die Kfz-Prüfung auf Mallorca. So führte er aus, dass in Palma II – im Gewerbegebiet Son Oms gelegen –, in Palma I – im Gewerbegebiet Son Castelló gelegen –, in Inca und Manacor die Wartezeit „etwas mehr als eine Woche“ beträgt, während sie in Calvià „nur drei oder vier Tage“ beträgt. „Diese Zahl belegt die Verbesserung der Verwaltung und der Effizienz des Dienstes.“ Der Consell arbeitet daran, dass die öffentlichen Dienste nicht nur zügiger ablaufen, sondern auch „besser auf die Bedürfnisse aller Bürger der Insel Mallorca abgestimmt sind“, betonte er.

Quelle: Agenturen