Während viele Deutsche Wohneigentum in Spanien bevorzugen, steigt die Nachfrage nach Mietobjekten, insbesondere bei solchen, die zunächst mieten möchten, bevor sie sich für einen Kauf entscheiden. Allerdings verändert sich das Angebot: Befristete Mietverträge nehmen zu, während unbefristete Verträge seltener werden.
Laut Idealista stieg das Angebot an befristeten Mietwohnungen im ersten Quartal 2026 um ein Fünftel, während das Angebot an unbefristeten Mietwohnungen um drei Prozent sank. Besonders in Großstädten wie Barcelona ist dieser Trend ausgeprägt.
Vermieter bevorzugen befristete Verträge oft, um die strengen Auflagen des spanischen Wohnungsgesetzes zu umgehen, das Preisbindungen und Vertragsverlängerungen vorschreibt.
Befristete Mietverträge bieten zudem höhere Renditen. Dies führt jedoch zu einem geringeren Angebot an unbefristeten Mietwohnungen, was die Wohnungssuche, insbesondere in beliebten Städten und Küstenregionen, erschwert.
Für Deutsche, die in Spanien leben oder dorthin ziehen möchten, bedeutet dies, dass die Suche nach einer dauerhaften und bezahlbaren Mietwohnung zunehmend schwieriger wird.
Quelle: Agenturen





