Italienische Wettbewerbsbehörde ermittelt gegen EasyJet

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Die italienische Wettbewerbsbehörde hat eine Untersuchung gegen die Fluggesellschaft EasyJet wegen mutmaßlicher unlauterer Geschäftspraktiken im Zusammenhang mit dem Online-Kauf der Gepäckaufgabe eingeleitet, wie die Behörde am Dienstag (26.05.2026) auf ihrer Website mitteilte.

Die Untersuchung konzentriert sich auf den Online-Kauf des Zusatzdienstes für die Gepäckaufgabe und Sportausrüstung für Hin- und Rückflüge, da auf der Website und in der mobilen App lediglich der Durchschnittspreis angegeben wurde und „der kombinierte Kauf des Dienstes für beide Flugstrecken als Standardoption angeboten wurde, auch wenn der Kunde daran nicht interessiert war“.

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„Dies führte bei den Verbrauchern zu Irreführungen hinsichtlich des tatsächlichen Preises der Dienstleistung für jeden Teil der Reise“, so die Wettbewerbsbehörde.

Sie erklärt ferner, dass der Kunde, falls er die Zusatzleistung nur für einen Teil der Reise erwerben wollte, Maßnahmen ergreifen musste, um die voreingestellte Option von EasyJet zu deaktivieren, indem er den Online-Buchungsvorgang unterbrach.

Nach Ansicht der Behörde könnte dieses Verhalten „eine irreführende und aggressive Geschäftspraxis“ im Sinne des italienischen Verbrauchergesetzbuchs darstellen.

Quelle: Agenturen