“Kurtaxe” in Katalonien steigt deutlich

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Katalonien ist das ganze Jahr über die meistbesuchte Region Spaniens, unter anderem dank Barcelona sowie der Costa Brava und der Costa Dorada. Katalonien war auch die erste spanische Region, die eine Kurtaxe erhob, gefolgt von den Balearen. Diese zusätzliche Steuer für Übernachtungsgäste in Katalonien wurde bereits mehrfach erhöht, und seit dem 1. April (kein Scherz) ist eine weitere Erhöhung hinzugekommen.

Buchen Sie ab diesem Monat eine Reise zu einem Ziel in Katalonien? Dann werden Sie beim Einchecken oder beim Bezahlen der Rechnung wahrscheinlich kurz erschrecken. Die Kurtaxe ist deutlich gestiegen, und die Unterschiede zum Vorjahr fallen sofort ins Auge. Vor allem in Barcelona summiert sich der Betrag pro Nacht nun ordentlich.

Es gibt bereits Pläne, die Tarife ab dem 1. April 2027 und danach ab Anfang April 2028 erneut zu erhöhen. In Barcelona hat die Stadtverwaltung bereits bekannt gegeben, dass der kommunale Zuschlag von 5 Euro im Jahr 2027 auf 6 Euro und im Jahr 2028 auf 7 Euro steigen wird.

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Seit Anfang April 2026 gelten neue Tarife. Wie viel du genau bezahlst, hängt von deiner Unterkunft ab. Übernachtest du in einem Fünf-Sterne-Hotel in Barcelona? Dann zahlst du 7 Euro pro Person und Nacht an Regionalsteuer. Die Stadt legt noch einen drauf mit einem kommunalen Zuschlag von 5 Euro. Rechnen Sie selbst nach: Das kostet Sie 12 Euro pro Person, jede Nacht aufs Neue.

Für ein Vier-Sterne-Hotel berechnen sie eine regionale Steuer von 3,40 Euro. Rechnet man den kommunalen Zuschlag von 5 Euro hinzu, kommt man auf 8,40 Euro pro Person und Nacht. Einfachere Unterkünfte kosten etwas weniger, aber auch dort spürt man die Erhöhung im Geldbeutel. Zahlen von Idealista zeigen, dass jede Art von Unterkunft teurer geworden ist.

Außerhalb von Barcelona hält sich der Schaden in Grenzen, auch wenn die Preise dort ebenfalls gestiegen sind. Für Luxushotels außerhalb der Stadt zahlt man nun 4,50 Euro. Vier-Sterne-Hotels bleiben bei 1,80 Euro. Mieten Sie eine Ferienwohnung? Dann beträgt der Betrag 1,75 Euro. Für Campingplätze gilt ein Tarif von 0,90 Euro pro Nacht.

Kreuzfahrtschiffe kommen nicht ungeschoren davon. Bleibst du weniger als 12 Stunden in Barcelona? Dann kostet dich das 3 Euro. Bei einem längeren Aufenthalt zahlst du 4,50 Euro. Und ja, auch hier kann die Stadtverwaltung noch einen zusätzlichen Aufschlag verlangen.

Die katalanische Regierung will Geld für Infrastruktur und Nachhaltigkeit sehen. Sie muss die touristischen Attraktionen instand halten und hofft insgeheim, den enormen Andrang ein wenig zu bremsen. Durch die Erhöhung der Kosten versucht sie, den Besucherstrom besser zu lenken.

Unternehmer sind laut der Immobilienwebsite Idealista besorgt. Sie befürchten, dass die Menschen in Regionen ausweichen, in denen das Leben günstiger ist. Die Regierung scheint sich darum nicht zu scheren und zieht ihr eigenes Ding durch.

Achte also gut darauf, wenn du buchst. Oft ist diese Steuer auf großen Buchungsseiten nicht im Gesamtpreis enthalten. Meistens zahlst du sie erst an der Rezeption. Fährst du mit der ganzen Familie oder bleibst du eine Woche? Dann summiert sich diese zusätzliche Rechnung schnell.

Quelle: Agenturen