Insgesamt 92 Menschen wurden in den letzten 24 Stunden vor den Küsten der Balearen gerettet, nachdem sie mit fünf verschiedenen kleinen Booten auf dem Archipel angekommen waren. Zwei der Boote legten an verschiedenen Orten auf Mallorca an, die übrigen drei an verschiedenen Stellen der Insel Formentera.
Wie die Regierungsdelegation mitteilte, wurden um 07:50 Uhr 27 Personen aus Subsahara-Afrika an der Küste im Gebiet von S’Estanyol in Llucmajor gerettet. An der Rettungsaktion waren Einsatzkräfte der Guardia Civil vom Hauptposten in Llucmajor und aus Campos sowie die Einheit für öffentliche Sicherheit der Kommandantur (Usecic) beteiligt.
Anschließend wurden um 08:00 Uhr weitere 15 Personen maghrebinischer Herkunft an der Küste im Gebiet von S’Estufador auf der Insel Formentera abgefangen. Die Guardia Civil der Dienststelle Formentera und die Usecic waren im Einsatz.
Um 20:20 Uhr griff der Seerettungsdienst der Guardia Civil insgesamt23 Personen maghrebinischer Herkunft an der Küste im Gebiet von Punta Rotja auf der Insel Formentera ab.
Eine Stunde später, um 21:25 Uhr, rettete die Seenotrettung insgesamt 14 Personen, ebenfalls maghrebinischer Herkunft, 40 Seemeilen südöstlich der Insel Formentera.
Schließlich wurde in den frühen Morgenstunden dieses Dienstags um 01:10 Uhr ein fünftes Boot mit 13 Personen maghrebinischer Herkunft an Bord in Colonia de Sant Jordi, südlich der Insel Mallorca abgefangen. An der Aktion waren die Guardia Civil der Hauptwache von Santayí, die Bürgerwehr der Kommandantur und die örtliche Polizei von Ses Salines beteiligt.
Quelle: Agenturen





