Metallarbeiter auf Mallorca treten in den Streik

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Die Gewerkschaften UGT, USO und CCOO haben angesichts fehlender Fortschritte bei den Verhandlungen über den neuen Tarifvertrag einen Generalstreik im Metallsektor der Balearen ausgerufen, in dem rund 39.000 Arbeitnehmer beschäftigt sind.

Die Beschäftigten sind vorerst zu drei Kundgebungen am 27., 28., 29. und 30. Juli in verschiedenen Industriegebieten auf Mallorca aufgerufen, wie die Gewerkschaften mitteilten.

Sie finden jeweils um 12.00 Uhr in den Industriegebieten Son Oms, Son Castelló, Can Valero und Marratxí statt. Allen Kundgebungen gehen ab 07:00 Uhr Informationsposten voraus. Die Gewerkschaften haben die Aufrufe unter dem Motto „Die Metallbranche kehrt auf die Straße zurück“ verbreitet und die Arbeitnehmer, die sich den Mobilisierungen anschließen möchten, an ihre Rechte erinnert.

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Der Generalstreik im Metallsektor findet genau eine Woche nachdem die Gewerkschaften angesichts fehlender Fortschritte bei den Tarifverhandlungen vor möglichen Mobilisierungen gewarnt hatten, statt.

Vor fast einem Monat wiesen sie darauf hin, dass sich die Verhandlungen in einer Situation der „Sackgasse“ befänden und seitens des Arbeitgeberverbands Febame „mehrere Rückschritte“ zu verzeichnen seien, obwohl bereits sieben Monate lang verhandelt wurde, neun Sitzungen stattfanden und vier Verhandlungsplattformen vorgelegt wurden.

Auch wenn sie den Verhandlungstisch nicht verlassen werden, betonten die Gewerkschaften, seien sie nicht bereit, „weiterhin Zeit mit einem Arbeitgeberverband zu verschwenden, der nicht will, dass es seinen Arbeitnehmern weiterhin schwerfällt, über die Runden zu kommen“. Die Lohn- und Sozialforderungen, die sie während der Verhandlungen vorgebracht haben, zielen darauf ab, angemessene Löhne zu gewährleisten, um den derzeitigen Kaufkraftverlust umzukehren.

Außerdem fordern sie unter anderem die Einführung von Lohnanpassungsklauseln, die die Löhne absichern, falls sowohl die Preise als auch der Lebensstandard auf den Balearen in Zukunft weiter steigen sollten.

Quelle: Agenturen