Metallbranche auf Mallorca setzt den Streik fort

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Die Metallbrancheauf den Balearen, in der etwa 39.000 Arbeitnehmer beschäftigt sind, setzt den Streik, der für den 27., 28., 29. und 30. Juli vorgesehen war, fort, nachdem der Arbeitgeberverband ihre Forderungen zur Erneuerung des Tarifvertrags erneut abgelehnt hat.

Die Sitzung, die am Donnerstag (16.07.2026) im Schlichtungs- und Mediationsgericht der Balearen (Tamib) stattfand und etwas mehr als vier Stunden dauerte, endete ohne eine Einigung, die eine Annäherung der Standpunkte und die Beendigung der Arbeitskampfmaßnahmen ermöglicht hätte.

Bei der Sitzung anwesende Gewerkschaftsvertreter erklärten gegenüber Europa Press, dass die Arbeitnehmer einen Vorschlag vorgelegt hätten, der ihrer Ansicht nach für die Unternehmen akzeptabel sein könnte.

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Sie forderten eine Lohnerhöhung von 13 % über die dreijährige Laufzeit des Tarifvertrags sowie einen Inselzuschlag von 150 Euro monatlich, ließen jedoch Themen wie die Arbeitszeitverkürzung oder die Übernahme und den Ausgleich außer Acht.

Trotz dieser Entgegenkommen, so bedauerten die genannten Quellen, haben die Arbeitgeber den Vorschlag abgelehnt und keine eigenen Forderungen gestellt, weshalb das Treffen ohne Einigung endete. Die Gewerkschaften UGT, USO und CCOO haben daher beschlossen, die für den 27., 28., 29. und 30. Juli in verschiedenen Industriegebieten Mallorcas geplanten Kundgebungen aufrechtzuerhalten. Sie finden jeweils um 12.00 Uhr in den Gewerbegebieten Son Oms, Son Castelló, Can Valero und Marratxí statt. Allen Kundgebungen gehen ab 7.00 Uhr Informationsposten voraus.

Quelle: Agenturen