Miete von 1.200 €, um Anspruch auf staatliche Beihilfen zu erhalten?

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Die Regierung der Balearen hat das Ministerium für Wohnungswesen gebeten, die Obergrenze für den Mietpreis von 900 auf 1.200 Euro anzuheben, um Anspruch auf die Beihilfen des neuen staatlichen Wohnungsbauplans zu erhalten, da sie der Ansicht ist, dass die derzeitige Obergrenze angesichts der Marktsituation auf den Inseln nicht mehr zeitgemäß ist.

Dies erklärte am Mittwoch (15.07.2026) der Generaldirektor für Wohnungswesen und Architektur, José Francisco Reynés, der darauf hinwies, dass die Regionalregierung bereits die im staatlichen Plan geforderte technische Begründung vorbereitet, um diese Anhebung zu genehmigen.

Auf Fragen der Presse hin erklärte er, die Zentralregierung habe diesen Vorschlag „positiv aufgenommen“, wies jedoch darauf hin, dass die Änderung durch Daten belegt werden müsse, die zeigen, dass eine Obergrenze von 1.200 Euro für die Marktgegebenheiten auf den Balearen „völlig angemessen“ sei.

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Der regionale Minister räumte ein, dass die derzeitige Obergrenze von 900 Euro den Zugang zu den Beihilfen erschwert, da es in der Region kaum Mietwohnungen zu diesem Preis gibt, was dazu führt, dass zahlreiche Antragsteller von den Ausschreibungen ausgeschlossen werden, obwohl sie die finanzielle Unterstützung benötigen. Was den Zeitplan für die Umsetzung des neuen staatlichen Wohnungsbauplans 2026–2030 betrifft, wies er darauf hin, dass sich beide Verwaltungsbehörden derzeit in der Phase derAufteilung der Mittel für die verschiedenen Förderlinien befinden – ein Prozess, der als Grundlage für die Bearbeitung in den kommenden drei bis vier Monaten dienen wird.

Reynés präzisierte zudem, dass die Vereinbarung ein doppeltes Genehmigungsverfahren erfordert, sowohl seitens des Ministeriums als auch seitens der Autonomen Gemeinschaft. Zudem führte er die Verzögerung bei der Umsetzung des Plans auf dieanhaltende Verzögerung bei dessen Ausarbeitung und Genehmigung durch das Wohnungsbauministerium zurück.

Er erinnerte daran, dass zwar der staatliche Plan im Januar verabschiedet und die Vereinbarung im Juli unterzeichnet wurde, dieser Zeitplan jedoch die Umsetzung der Fördermittel verzögert habe, sodass die neuen Bedingungen nicht sofort auf die in diesem Jahr abgeschlossenen Verträge angewendet werden können.

Quelle: Agenturen