Der Durchschnittspreis pro Quadratmeter für städtische Grundstücke auf den Balearen lag zum Jahresende 2025 bei 387,7 Euro, dem höchsten Wert in Spanien und mehr als doppelt so hoch wie der nationale Durchschnitt. Auf nationaler Ebene lag der Preis zum Jahresende bei 171 Euro, was einem Rückgang von 2,6 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht, aber einen Anstieg von 1,9 % gegenüber dem Vorquartal darstellt, wie aus Daten des Ministeriums für Wohnungswesen und Stadtentwicklung hervorgeht, die von Europa Press zusammengestellt wurden.
So waren Rückgänge im Baskenland (-27,4 %), in Galicien (-23,6 %), Katalonien (-13 %), Kastilien und León (-10,7 %), der Autonomen Gemeinschaft Madrid (-7,4 %), Extremadura (-7,4 %) und Andalusien (-1,2 %) zu verzeichnen.
Auf der anderen Seite schossen die Preise in Aragón (+155,4 %), La Rioja (+56,4 %) und Kantabrien (+23 %) in die Höhe. Dennoch wurden in absoluten Zahlen die höchsten Durchschnittspreise pro Quadratmeter im vierten Quartal auf den Balearen (387,7 Euro), in der Autonomen Gemeinschaft Madrid (310,6 Euro) und auf den Kanarischen Inseln (247,4 Euro) verzeichnet. In Gemeinden mit mehr als 50.000 Einwohnern stieg der Durchschnittspreis pro Quadratmeter um 3,6 % auf 302,5 Euro.
Zudem wurden im letzten Quartal des Jahres 8.473 Transaktionen getätigt, 93,4 % mehr als vor einem Jahr und 13,4 % mehr als im Vorquartal. Je nach Größe der Gemeinde wurden zwischen Oktober und Dezember in Gemeinden mit weniger als 1.000 Einwohnern 853 Transaktionen getätigt, 133,1 % mehr als vor einem Jahr, während in Gemeinden mit 1.000 bis 5.000 Einwohnern 2.082 Transaktionen (+107 %) getätigt wurden.
In Gemeinden mit 5.000 bis 10.000 Einwohnern lag die Zahl der Transaktionen bei 1.647 (+130 %), während der Anstieg in Gemeinden mit 10.000 bis 50.000 Einwohnern 86,9 % betrug, wo sich die Transaktionen auf insgesamt 2.592 beliefen. Nach autonomen Regionen betrachtet sticht Katalonien (1.664) als die Region hervor, in der die meisten Transaktionen verzeichnet wurden.
Dahinter folgen Andalusien (1.463), Kastilien-La Mancha (1.171) und Kastilien und León (936). Zudem schloss das vierte Quartal mit einer Gesamtfläche von 10,4 Millionen Quadratmetern ab, was einem Anstieg von 55,7 % im Jahresvergleich entspricht und einem Wert von fast 1,399 Milliarden Euro (+106,2 %) entspricht.
Quelle: Agenturen





