US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat in den letzten Stunden für Aufsehen gesorgt. Während einer Pressekonferenz zitierte er Bibelstellen, um die Medien anzugreifen und zog eine Parallele zwischen Journalisten, die die Trump-Regierung kritisch sehen, und den Pharisäern, die gegen Jesus Christus konspirierten.
Diese Äußerungen fallen in eine Zeit wachsender Spannungen mit dem Iran und inmitten einer Auseinandersetzung mit dem Vatikan über militärische Aktionen im Nahen Osten.
Die Kontroverse erreichte einen Höhepunkt, als bekannt wurde, dass ein Gebet, das bei einem Gottesdienst im Pentagon gesprochen wurde, den Hegseth selbst leitete, aus Quentin Tarantinos Film „Pulp Fiction“ stammte.
Angeblich wurde dieses Gebet von einem Such- und Rettungsteam verwendet, das einen über iranischem Gebiet abgeschossenen US-Piloten rettete. Im Film zitiert die von Samuel L. Jackson gespielte Figur eine falsche Bibelstelle über göttliche Rache, kurz bevor sie ihre Opfer hinrichtet.
Während einer Rede im Pentagon verglich Hegseth die Presse mit den religiösen Gegnern Jesu und erklärte, dass die Pharisäer sich verschworen, um ihn zu vernichten. Er präzisierte, dass er nicht alle Journalisten meine, sondern speziell „die traditionelle Presse, die Trump hasst“.
Hegseths Äußerungen zielten darauf ab, negativer Berichterstattung über den Konflikt zwischen den USA, Israel und dem Iran entgegenzuwirken. Er argumentierte, dass diese Medien „nur nach dem Negativen“ suchten und „verhärtete Herzen“ hätten. Diese Äußerungen sind Teil einer umfassenderen Strategie der Trump-Regierung, bestimmte Medienkreise zu konfrontieren.
Die Äußerungen erfolgen inmitten eines Streits zwischen Präsident Trump und Papst Leo XIV., der sich kritisch über Washingtons Krieg gegen den Iran geäußert hat. Trump veröffentlichte in den sozialen Medien umstrittene Bilder, die Jesus zeigten, wie er ihn umarmt, sowie Darstellungen von Trump selbst, der Jesus Christus ähnelt. Diese Veröffentlichungen lösten eine Debatte über die Nutzung religiöser Symbolik für politische Zwecke aus.
Quelle: Agenturen





