MÉS per Palma auf Mallorca hat am Dienstag (28.07.2026) angekündigt, dass sie in der nächsten Plenarsitzung des Stadtrats die „unverzügliche“ Verabschiedung eines Plans befürworten wird, der dringende Maßnahmen zur Bewältigung von Hitzewellen und des Klimawandels in der Stadt vorsieht, darunter unter anderem den Ausbau von Klimaschutzräumen, die Einrichtung von Schattenplätzen und Trinkwasserbrunnen sowie die Entfernung von Gummi aus Kinderspielplätzen.
Im Rahmen dieses Plans wird die Partei zudem ein spezifisches Protokoll zum Schutz schutzbedürftiger Personen, Anpassungsmaßnahmen für die im Freien tätigen Mitarbeiter der Stadtverwaltung „Cort“ sowie die Ausarbeitung eines stadtweiten Schattenplans fordern.
Wie die Partei in einer Pressemitteilung mitteilte, hat die Stadtverwaltung „nach wie vor keinen konkreten Plan auf den Weg gebracht“, um die Bevölkerung vor Hitzewellen zu schützen, die einen „echten Notfall“ darstellen und Menschenleben kosten.
Die Ökosouveränisten haben an die Zahl der Todesopfer auf den Inseln infolge der extremen Hitze erinnert und kritisiert, dass die Stadtverwaltung nach wie vor weder die Zahl der Klimazentren erhöht noch die Schattenflächen ausweitet oder die Dienstleistungen zum Schutz schutzbedürftiger Personen anpasst.
Der Stadtrat von MÉS per Palma, Miquel Àngel Contreras, betonte, dass die extreme Hitze einen „Notstand im Bereich der öffentlichen Gesundheit“ darstelle und dass die Stadtverwaltung „sich nicht darauf beschränken darf, darauf zu warten, dass die Temperaturen sinken“, sondern die Pflicht habe, Maßnahmen zum Schutz des Lebens der Bürger zu ergreifen.
Die politische Gruppierung kritisierte, dass die Stadtverwaltung die Anzahl der Trinkbrunnen sowie die Öffnungszeiten von Bibliotheken, öffentlichen Schwimmbädern und anderen klimatisierten Einrichtungen reduziert habe, die angesichts der extremen Hitze „als Zufluchtsorte notwendig“ seien. Contreras führte als Beispiele die Schwimmbäder von Son Roca und Son Ferriol sowie Trinkbrunnen in der Calle Nuredduna oder in der Calle Pere Garau an.
Quelle: Agenturen





