Spanien – ein „Paradies für die Zerstörung Israels“?

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Nach den anhaltenden Bombenanschlägen im Libanon wächst die Kritik an Israel in fast allen europäischen Ländern. Auch in Spanien gab es an diesem Wochenende wieder heftige Proteste. In Israel stößt dies auf wenig Gegenliebe, und Spanien wird sogar vorgeworfen, ein Paradies für all jene zu sein, die zum Hass gegen Israel aufstacheln.

Am vergangenen Sonntag (06.10.2024), einen Tag bevor es genau ein Jahr her ist, dass die Hamas Israel angegriffen und einen blutigen Krieg begonnen hat, füllten sich die Straßen von Madrid erneut mit Demonstranten. Die Kundgebung stand unter dem Motto „Palestina libre“, „Freies Palästina“, und nach Angaben der Organisation nahmen 20.000 Menschen an der Veranstaltung teil. Sie prangerten die anhaltende Gewalt Israels gegen seine Nachbarn an und forderten einen sofortigen Waffenstillstand.

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Es ist nicht das erste Mal, dass der Krieg auch zu Spannungen zwischen Spanien und Israel führt. Diesmal drückte die israelische Regierung ihre „Empörung“ und ihr „Bedauern“ aus, weil Spanien ihrer Meinung nach zu einem „Paradies“ geworden ist, in dem Hass gegen Israel gesät und die Zerstörung des israelischen Staates gefördert wird. Dies teilte das Außenministerium über die sozialen Medien X mit.

Nach Ansicht Israels ist es für eine demokratische Gesellschaft inakzeptabel, den Terrorismus zu verherrlichen und die Verbrechen der Hamas zu feiern. Israel verweist daher auf die Präsenz der palästinensischen Organisation Masar Badil, die nach israelischer Auffassung mit terroristischen Gruppen in Verbindung gebracht werden kann.

Es ist jedoch nicht das erste Mal, dass die israelische Regierung besonders empfindlich auf jede Kritik an ihrer Politik reagiert, denn seit letztem Jahr wurden in Palästina mehr als 40.000 Menschen getötet. Ein großer Teil davon waren Frauen und Kinder.

Quelle: Agenturen