Die aktuelle Wetterlage in Spanien ist geprägt von einer ausgeprägten Hitzewelle, die vor allem den Südwesten des Landes fest im Griff hat. Am Donnerstag (11.06.2026) kletterten die Temperaturen in dieser Region fast auf 38 Grad Celsius, begleitet von sogenannten tropischen Nächten, die das Schlafen ohne Klimaanlage erschweren. Ein beständiges Hochdruckgebiet sorgt für stabile Wetterbedingungen und strahlend blauen Himmel.
Die höchsten Temperaturen werden in den Flusstälern von Guadiana und Guadalquivir gemessen, insbesondere in Städten wie Sevilla und Córdoba, wo das Quecksilber oft über 38 Grad steigt. Auch in der nördlichen Hälfte Spaniens, in der Region Valencia, auf der südlichen Meseta sowie in Extremadura und an der Küste von Huelva steigen die Werte deutlich an. Lediglich in der Straße von Gibraltar, Ceuta und Melilla sind leichte Temperaturrückgänge zu verzeichnen.
Tropische Nächte, bei denen die Temperaturen auch nach Sonnenuntergang nicht unter 20 Grad fallen, treten vor allem in den südwestlichen Flusstälern und entlang der Mittelmeerküste auf. Diese anhaltende nächtliche Hitze kann gesundheitliche Risiken bergen, insbesondere für ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Gesundheitszustand. Im Mai verzeichnete Spanien bereits eine Rekordzahl hitzebedingter Todesfälle, was die Bedeutung von ausreichender Flüssigkeitszufuhr und Abkühlung unterstreicht.
Im Gegensatz zum Festland bleiben die Kanarischen Inseln milder. Dort weht der Alisio-Passatwind mit mäßiger Stärke und gelegentlichen kräftigen Böen. Die Temperaturen bewegen sich tagsüber zwischen 19 und 26 Grad Celsius, wobei der offizielle Sommerbeginn am 21. Juni liegt, das Wetter sich jedoch schon jetzt sommerlich zeigt.
Die derzeitige Hitzewelle in Spanien verdeutlicht die Herausforderungen, die mit steigenden Temperaturen und anhaltender Hitze verbunden sind – sowohl in Bezug auf die Gesundheit als auch auf das tägliche Leben. Ein bewusster Umgang mit den Wetterbedingungen ist daher essenziell.
Quelle: Agenturen




