Spanischer Wetterdienst warnt vor neuer Hitzewelle

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Der spanische Wetterdienst AEMET gibt eine dringende Warnung für eine bevorstehende Hitzewelle heraus, die ab Sonntag, dem 5. Juli, große Teile Spaniens erfassen wird. Diese anhaltende Phase extremer Temperaturen bringt nicht nur Gesundheitsrisiken mit sich, sondern erhöht auch die Gefahr von Waldbränden erheblich.

Eine heiße, trockene Luftmasse aus Afrika wird das spanische Festland sowie die Balearen erreichen und die Temperaturen deutlich ansteigen lassen. Bereits am Wochenende steigen die Werte vor allem im Norden, etwa in Westgalicien, auf bis zu 39 Grad, während das Baskenland ebenfalls stark betroffen sein wird. Der Höhepunkt der Hitzewelle wird zwischen Sonntag und Montag erwartet, mit Temperaturen von 36 bis 38 Grad in weiten Teilen des Landes. In den Tälern des Miño und des Ebro sind sogar Spitzenwerte von bis zu 40 Grad möglich.

Die Warnungen betreffen neun autonome Regionen, insbesondere den Südwesten und Nordwesten Spaniens. Dort werden in den Tälern von Tajo, Guadiana und Guadalquivir Werte deutlich über 40 Grad prognostiziert. Auch tief liegende Gebiete an der Atlantikküste Galiciens nähern sich gefährlichen Temperaturen an, was bereits zu orangen Warnungen führt. Weitere Gelbwarnungen gelten in Regionen wie Huesca, Ávila, León, Kastilien-La Mancha, Katalonien und Madrid.

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Eine offizielle Hitzewelle („ola de calor“) wird in Spanien streng definiert: Die Temperaturen müssen drei Tage in Folge deutlich über dem regionalen Normalwert liegen. Sollte sich diese Situation bestätigen, wäre dies bereits die dritte Hitzewelle des Sommers, nach den tödlichen Wellen Ende Juni.

Für Bewohner und Besucher Spaniens bedeutet die anhaltende Hitze ein erhöhtes Brandrisiko. Bereits fast 38.000 Hektar Naturfläche wurden in diesem Jahr durch Waldbrände zerstört – fast dreimal so viel wie im Vorjahr. Es wird dringend empfohlen, brennbares Material rund um Wohnhäuser zu entfernen und bei Rauchentwicklung sofort die Notrufnummer 112 zu wählen. Ebenso sollten Aktivitäten im Freien an die Warnstufen angepasst werden, Strandbesuche und Autofahrten vorzugsweise in den frühen Morgenstunden stattfinden, und die pralle Sonne während der Mittagszeit gemieden werden.

Die kommende Hitzewelle wird voraussichtlich neue Rekordwerte erreichen und die Belastung für Mensch und Natur erhöhen. Vorsicht und gute Vorbereitung sind daher unerlässlich, um die Risiken bestmöglich zu minimieren.

Quelle: Agenturen