Die USA und der Iran werden die Feindseligkeiten „einstellen“ und die „fachlichen Gespräche“ über ihre Absichtserklärung fortsetzen, während sich die Schiffe „frei bewegen können“, so ein US-Beamter nach den jüngsten Bombardements an diesem Wochenende, bei denen Washington sein Vorgehen als Reaktion auf neue iranische Angriffe auf Schiffe in der Straße von Hormus rechtfertigt.
„Es ist vorgesehen, dass die technischen Gespräche über alle Aspekte der Absichtserklärung fortgesetzt werden. Beide Seiten werden ihre Operationen vorerst einstellen, und die Schiffe können sich frei bewegen“, erklärte ein US-Beamter gegenüber Europa Press.
In diesem Zusammenhang planen Washington und Teheran offenbar ein Treffen am Dienstag (30.06.2026) in der katarischen Hauptstadt Doha, wie das US-Nachrichtenportal Axios unter Berufung auf einen hochrangigen US-Beamten berichtet.
Die Ankündigung aus Washington, zu der sich Teheran bislang nicht geäußert hat, erfolgt am Ende eines Wochenendes, das von erneuten Feindseligkeiten geprägt war, die von den USA als direkte Reaktion auf die Angriffe des Iran auf ein unter singapurischer Flagge fahrendes Handelsschiff, das am vergangenen Donnerstag die Straße von Hormuz durchquerte, sowie auf ein panamaisches Schiff auf derselben Route in der vergangenen Nacht bezeichnet wurden.
Zu diesen jüngsten Angriffen soll am Sonntagmorgen die Zerstörung von „acht militärischen Einrichtungen der Vereinigten Staaten auf demStützpunkt Ali al-Salem in Kuwait und bei der Fünften Flotte in Bahrain“ durch den Iran gehört haben, wie die Islamische Revolutionsgarde in einer kurz vor der Bekanntgabe des Abkommens veröffentlichten Erklärung mitteilte, die vom staatlichen iranischen Rundfunk- und Fernsehsender IRIB aufgegriffen wurde.
Darin rechtfertigt die genannte Militärbehörde diese Operationen als „Reaktion auf die jüngste US-Aggression in Sirik und Qeshm“. Teheran hat noch am selben Sonntag betont, dass die Verantwortung für die Meerenge bei der Islamischen Republik Iran liege: „Es gibt keine andere betroffene Partei oder keinen anderen Staat. Dies geht aus der Absichtserklärung eindeutig hervor, undjede einseitige Intervention oder Maßnahme wird die Lage verschärfen und die Wiederöffnung der Meerenge verzögern“, warnte der iranische Außenminister Abbas Araqchi.
Quelle: Agenturen




