Renfe-Bahnstreik am 29. Juni 2026

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Am Montag, dem 29. Juni, tritt die spanische Eisenbahngesellschaft Renfe in einen 24-stündigen Streik, der genau zu Beginn der wichtigen Sommerreisezeit stattfindet. Die Mitarbeiter der Eisenbahngewerkschaft Sindicato Ferroviario (SF-Intersindical) fordern die Einhaltung von Vereinbarungen aus dem November 2023 und protestieren gegen eine angebliche Schwächung des Güterverkehrs bei Renfe Mercancías.

Das Verkehrsministerium hat als Reaktion auf den Streik einen Mindestbetrieb festgelegt, um die Auswirkungen auf Reisende zu mildern. So sollen 73 Prozent der Hochgeschwindigkeitszüge (AVE, AVLO) sowie der Fernverkehrszüge verkehren. Bei den Mittelstreckenzügen (Media Distancia) sind es 65 Prozent. Die Nahverkehrszüge (Cercanías) fahren zu Stoßzeiten zu 75 Prozent und außerhalb dieser Zeiten zu 50 Prozent. In den autonomen Regionen Katalonien und Baskenland gelten eigene Regelungen.

Für Reisende bedeutet dies, dass Zugfahrten an den Streiktagen 29. Juni und 15. Juli grundsätzlich gültig bleiben, solange der betreffende Zug nicht gestrichen wird. Bei Ausfällen bietet Renfe alternative Verbindungen oder eine Rückerstattung an. Es wird dringend empfohlen, die Fahrt kurz vor Abfahrt zu überprüfen, um Überraschungen zu vermeiden.

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Dieser Streik ist Teil eines turbulenten Jahres für den spanischen Bahnverkehr. Bereits im Februar kam es zu einem umfangreichen Zugausfall während eines früheren Streiks, der jedoch nach einer Einigung zu Sicherheits- und Arbeitsplatzfragen weitgehend beendet wurde. Zusätzlich erschweren umfangreiche Gleisbauarbeiten im Mai die Reisemöglichkeiten, was zu vermehrten Busersatzverkehren führte.

Insgesamt zeigt sich, dass der Bahnverkehr in Spanien vor großen Herausforderungen steht, die sich besonders in der Sommerreisezeit spürbar machen. Reisende sollten sich gut informieren und flexibel bleiben, um ihre Urlaubspläne bestmöglich zu gestalten.

Quelle: Agenturen