22.06.2026 – Dramatische 42°C in Spanien

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Am Montag, dem 22. Juni, erlebt Spanien die erste große Hitzewelle des Sommers mit außergewöhnlich hohen Temperaturen, die besonders im Ebro-Tal Spitzenwerte von bis zu 42 Grad Celsius erreichen. Diese außergewöhnliche Hitzephase ist eine Folge einer warmen Luftmasse aus dem Süden, die das Thermometer in Regionen steigen lässt, in denen solche Werte normalerweise erst in den Hochsommermonaten Juli oder August erwartet werden.

Der spanische Wetterdienst AEMET hat für weite Teile des Festlandes eine orangefarbene Warnstufe herausgegeben, die eine anhaltende Periode extremer Hitze signalisiert. Vor allem im Landesinneren, etwa im Ebro- und Tajo-Tal, klettern die Temperaturen auf bis zu 42 Grad, während Städte wie Toledo, Ciudad Real und Madrid Werte über 38 Grad verzeichnen. Im Gegensatz dazu bleibt die kantabrische Küste im Norden mit Temperaturen um 22 bis 26 Grad deutlich kühler und feuchter, unterstützt durch Meeresbrisen und Wolken.

Besonders heiß wird es in Zaragoza und Lleida, wo nicht nur die Tageshöchstwerte extrem sind, sondern auch die Nächte mit Temperaturen um 30 bis 31 Grad kaum Abkühlung bringen. Die trockene Hitze mit sehr geringer Luftfeuchtigkeit fühlt sich besonders drückend an. Südlicher gelegene Regionen wie die Meseta Sur erfahren teilweise Wolkendecken und vereinzelte Schauer, doch auch hier bleiben die Temperaturen hoch. Die Kanarischen Inseln hingegen sind von der Hitzewelle ausgenommen und bieten mit durchschnittlich 23 Grad ein vergleichsweise angenehmes Klima.

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Im Norden Spaniens sorgt die Kombination aus Hitze und lokalen Wetterphänomenen wie Gewittern für eine wechselhafte Wetterlage. Die gelbe Warnstufe vor Gewittern in Asturien weist auf mögliche Unbeständigkeiten hin und kontrastiert mit der intensiven Wärme in den zentralen und südlichen Teilen des Landes.

Diese erste Hitzewelle des Jahres verdeutlicht nicht nur die klimatischen Extreme, die Spanien zunehmend prägen, sondern fordert auch erhöhte Aufmerksamkeit und Vorsichtsmaßnahmen, um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen. Während der Sommer weiter voranschreitet, bleibt abzuwarten, ob weitere Hitzewellen folgen und wie die Regionen darauf reagieren werden.

Quelle: Agenturen