Der Vulkan Sakurajima im Südwesten des japanischen Archipels brach am Freitag (08.05.2026) aus und verursachte laut der japanischen Wetterbehörde (JMA) eine 3,5 Kilometer hohe Rauch- und Aschewolke.
Der Ausbruch ereignete sich gegen 16:15 Uhr (Ortszeit, 7:15 Uhr GMT) im Minamidake-Krater, woraufhin die Wetterbehörde eine Warnung vor möglichem Aschenfall in mehreren nahegelegenen Ortschaften in den kommenden Stunden herausgab.
Zudem warnte sie, dass sich die Rauchsäule in Richtung Südosten bewegt, wie die JMA in einer Mitteilung angibt.
Laut dem Fernsehsender NHK schleuderte der Ausbruch Vulkangestein in eine Höhe von 1 bis 1,3 Kilometern. Bislang wurden keine Schäden gemeldet.
Etwa 600 Menschen leben in einem Umkreis von vier Kilometern um den Sakurajima, einen der aktivsten Vulkane Japans, der sich auf Alarmstufe 3 einer 5-stufigen Skala befindet und dessen Krater seit 2016 nicht mehr betreten werden darf.
Japan liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring und verfügt auf seinem Staatsgebiet über 110 aktive Vulkane.
Quelle: Agnturen





