Nutzer der Busse des TIB Mallorca dürfen ab Sonntag, dem 7. Juni, ihre Haustiere wie Hunde, Katzen, Frettchen und kleine Nicht-Geflügelvögel mitnehmen, sofern diese in einer Transportbox untergebracht sind.
Wie das Ministerium für Wohnungswesen, Raumordnung und Mobilität in einer Mitteilung bekannt gab, ist diese neue Maßnahme Teil der neuen Nutzungsordnung für den Busverkehr, die vom Verwaltungsrat des Verkehrsverbunds von Mallorca verabschiedet und am Donnerstag (07.05.2026) im Amtsblatt der Balearen (BOIB) veröffentlicht wurde.
In den Bussen des TIB-Netzes waren bisher nur Assistenzhunde zugelassen, doch mit der neuen Regelung ist es nun möglich, Haustiere mitzunehmen, sofern diese in einer Transportbox untergebracht sind und keine Gefahr oder Belästigung für die übrigen Fahrgäste darstellen.
Der Zugang zum Bus mit exotischen Tieren wie beispielsweise Reptilien, Spinnen oder Insekten ist verboten, und die Regelung legt zudem fest, dass pro Person nur eine Transportbox erlaubt ist, die zu Füßen oder auf den Beinen der begleitenden Person platziert werden muss, ohne einen Sitzplatz zu belegen.
Die Regelung erlaubt den Zugang zum Bus für Assistenzhunde, die von der Transportboxpflicht ausgenommen sind. Der Hund muss bei einer zuständigen Stelle registriert sein, und beim Einsteigen in den Bus muss der Fahrgast den von der zuständigen Behörde ausgestellten Ausweis vorzeigen.
Die neuen Vorschriften regeln nicht nur die allgemeinen Nutzungsbedingungen, sondern legen auch die Bedingungen für die Beförderung von Handgepäck, Koffern, Fahrrädern, Kinderwagen und anderen Gepäckstücken genauer fest. Zudem werden die Verhaltensregeln in Erinnerung gerufen, die die Fahrgäste befolgen müssen, um eine sichere Fahrt zu gewährleisten und die Servicequalität zu verbessern.
Die Vorschriften treten am kommenden 7. Juni in Kraft, einen Monat nach ihrer Veröffentlichung im BOIB. Der Vorschlag für die Vorschriften wurde im vergangenen November zu Beginn des Gesetzgebungsverfahrens veröffentlicht und hat in der Zwischenzeit die öffentliche Anhörungsphase durchlaufen sowie im Rahmen von Anhörungen von Nutzern und Betreibern sowie im Verkehrsrat der Balearen diskutiert worden. Der endgültige Text enthält auch Beiträge des IBDona und von Behindertenverbänden wie Aspaym.
Quelle: Agenturen





