Begrenzung des Wasserverbrauchs in Esporles

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Die Stadt Esporles auf Mallorca hat angesichts der aktuellen Trinkwasserknappheit in den Ortsteilen Ses Rotgetes und Jardín de Flores eine Reihe dringender Maßnahmen eingeführt. Diese dienen dazu, die Wasserversorgung trotz des starken Anstiegs im Verbrauch seit Ende Mai zu sichern. Bürgermeister Josep Ferrà betont, dass die Lage eine schnelle und entschlossene Reaktion erfordert, um Engpässe zu vermeiden.

Eine zentrale Maßnahme ist die Einführung einer täglichen Verbrauchsobergrenze von 340 Litern pro Haushalt. Diese Regel gilt seit dem 3. Juli und kann je nach Entwicklung der Wasserreserven angepasst werden. Verstöße gegen diese Beschränkung werden streng geahndet: Es drohen Bußgelder von bis zu 2.500 Euro sowie im Extremfall die Unterbrechung der Wasserversorgung.

Hauptursache für die Wasserknappheit ist der außergewöhnlich hohe Verbrauch in den letzten Wochen, der das Versorgungssystem deutlich überfordert. Zudem steht der zweite Brunnen für die Straße XII, der dringend zur Stabilisierung der Versorgung vorgesehen ist, noch nicht zur Verfügung, da noch Genehmigungen ausstehen.

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Um die Situation zu verbessern, arbeitet die Stadtverwaltung eng mit der Regierung zusammen, um eine Vereinbarung mit ABAQUA abzuschließen. Diese soll es ermöglichen, Wasser per Tankwagen aus dem überregionalen Versorgungsnetz in das lokale System einzuspeisen und so die Versorgung der betroffenen Wohngebiete zu stärken.

Diese Maßnahmen zeigen, wie wichtig ein verantwortungsvoller Umgang mit Wasserressourcen ist. Esporles steht vor der Herausforderung, den steigenden Bedarf nachhaltig zu decken und gleichzeitig die Lebensqualität der Bewohner zu sichern. Die kommenden Wochen werden entscheidend sein, um den Wasserhaushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Quelle: Agenturen