Chirimoya: Die cremige Superfrucht aus Südspanien

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Die Chirimoya, auch bekannt als Annona cherimola, ist eine exotische Frucht mit cremigem, weißem Fruchtfleisch, die in Südspanien besonders gut gedeiht. Rund achtzig Prozent der weltweiten Produktion stammen von der andalusischen Costa Tropical, einer Region, die dank ihres milden, subtropischen Klimas und fruchtbarer Flusstäler ideale Bedingungen bietet. Ursprünglich aus den Anden von Peru und Ecuador stammend, fand die Chirimoya hier vor Jahrhunderten eine neue Heimat und wird heute vor allem rund um Almuñécar, Jete, Motril und Salobreña angebaut.

Die Frucht ist nicht nur wegen ihres süßen Geschmacks beliebt, sondern gilt auch als Superfrucht. Sie enthält reichlich Vitamin C, Kalium, Kalzium und Ballaststoffe und liefert pro 100 Gramm etwa 90 Kalorien. Ihr sättigendes Fruchtfleisch gibt Energie und ist eine gesunde Wahl für ernährungsbewusste Menschen. Die weltweit wichtigste Anbauregion ist durch eine geschützte Ursprungsbezeichnung (Denominación de Origen Protegida) geschützt, wobei die Sorte „Fino de Jete“ besonders bekannt ist.

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Die Erntezeit der Chirimoya erstreckt sich etwa von September bis April, mit dem Oktober als Hochsaison. Die Frucht reift schnell und lässt sich schlecht lagern, weshalb sie frisch genossen werden sollte. Am besten schneidet man die Chirimoya in zwei Hälften und löffelt das Fruchtfleisch heraus, wobei die großen, schwarzen Kerne nicht gegessen werden dürfen, da sie giftig sind. Das süße Fruchtfleisch eignet sich auch hervorragend für Milchshakes, Sorbets oder Obstsalate.

Spaniens Chirimoya bleibt größtenteils im Land, auch wenn der Export nach Europa wächst. Für viele, die in der Costa Tropical überwintern, ist die Frucht eine besondere Delikatesse, die sie frisch auf lokalen Märkten kaufen können. So verbindet die Chirimoya Tradition, Genuss und gesunde Ernährung auf unvergleichliche Weise.

Quelle: Agenturen