Fenchelcremesuppe mit Muschelspießchen

Lesedauer des Artikels: ca. 2 Minuten -

Zutaten:
1 kleine Zwiebel, 1 Fenchelknolle (ca. 300 g), 2 EL Butter, 1 Kartoffel, 2-3 EL Anis- oder Dillschnaps (Pastis, Ouzo), 1 Messerspitze Chilipulver (nach Gusto), Salz, Pfeffer, ca. ½ l Brühe (Muschelsud oder Wasser), 150 ml Sahne, ½ EL Dill- oder Obstessig, etwas Zitronensaft, wenn vorhanden Fenchelkraut oder Dill

Für die Muschelspießchen:
Ca. 20-30 ausgelöste Muscheln aus dem Grundrezept, 2-3 EL Muschelsud (Grundrezept), 2 EL Weißwein, 1 EL Olivenöl

Fenchelcremesuppe mit Muschelspießchen

Zubereitung:
Für das Süppchen die Zwiebel sehr fein würfeln. Die Fenchelknolle putzen, beschädigte Außenblätter entfernen, die Knolle senkrecht halbieren. Von einer Hälfte senkrecht mit dem Gurkenhobel feine Scheibchen abhobeln und beiseitelegen. Ansonsten den Fenchel möglichst exakt halbzentimeterklein würfeln.

In der heißen Butter in einer Kasserolle andünsten. Auch die klein gewürfelte Kartoffel zufügen und mitdünsten. Mit dem Schnaps ablöschen, anzünden und abbrennen lassen. So bleibt das Aroma erhalten, aber der Alkohol verfliegt.
Jetzt mit der Brühe ablöschen, salzen, pfeffern und zugedeckt 20 Minuten alles wirklich vollkommen weich dünsten.

Schließlich die Sahne zufügen, alles mit dem Pürierstab absolut glatt mixen. Nochmals herzhaft abschmecken – Salz überprüfen, eventuell mit einem Spritzer Essig und/oder Zitronensaft würzen. Die Suppe vor dem Servieren nochmals aufschäumen, in tiefe Teller oder Suppentassen verteilen.

Die Muschelspießchen sind eine hübsche und wohlschmeckende Deko. Dafür die Muscheln auf Bambusspießchen fädeln und zunächst mit etwas vom Muschelsud (oder Brühe mit etwas Zitronensaft), einem kleinen Schuss Olivenöl und Weißwein marinieren lassen, bis die Suppe fertig ist.

Kurz vor dem Anrichten nun die Spieße mit fein gehacktem Fenchelkraut oder Dill samt der Marinade aufkochen. Die beiseitegestellten Fenchelscheiben ebenfalls darin etwas erwärmen. Schließlich zur cremigen Suppe servieren.

> Ein Rezept von Martina Meuth und Bernd Neuner Duttenhofer Foto: WDR