Großer Waldbrand in der Region Madrid: 6.000 Hektar stehen in Flammen

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Eine zusammengewachsene Waldbrandfront im Südwesten von Madrid hat bereits mehr als 6.000 Hektar Naturfläche zerstört und zwingt die Bevölkerung von Chapinería, Colmenar del Arroyo und Navas del Rey zur sofortigen Evakuierung. Die spanische Regierung hat am Freitag den nationalen Notstand für die Region ausgerufen, in der mindestens 19.000 Einwohner evakuiert wurden.

Drei separate Brände bei San Martín de Valdeiglesias, Villa del Prado und Almorox verschmolzen am Freitag (24.07.2026) zu einer einzigen Front, die sich rasant in Richtung Chapinería ausbreitet. Vom Kommandoposten in Cenicientos aus berichtete der Regionalminister von Madrid, dass sich das Flammenmeer aufgrund der extremen Trockenheit und des starken Windes kaum noch eindämmen lässt.

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Der Notruf 112 hat gemeinsam mit den betroffenen ayuntamientos (Gemeindeverwaltungen) einen speziellen Evakuierungsplan aufgestellt. Die Bewohner von Chapinería müssen sich unverzüglich nach Villaviciosa de Odón begeben, wo Busse auf der Plaza del Ayuntamiento und beim städtischen Auditorium bereitstehen. Wer in Colmenar del Arroyo wohnt, wird nach Madrid-Stadt geleitet, vorzugsweise mit dem eigenen Fahrzeug.

Das spanische Nachrichtenmedium Libertad Digital berichtet, dass inzwischen insgesamt mehr als 19.000 Menschen durch die Brände in Madrid und Ávila evakuiert oder eingeschlossen wurden. Innenminister Fernando Grande-Marlaska hatte bereits am Freitag wegen der extremen Wetterbedingungen vor einem „kritischen Tag“ gewarnt.

Quelle: Agenturen