Kiew erneut Ziel russischer Raketenangriffe

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In der Nacht (05.08.2026) wurde die ukrainische Hauptstadt Kiew erneut von ballistischen Raketen getroffen, die von russischer Seite abgefeuert wurden. Die Angriffe richteten sich nicht nur auf die Stadt selbst, sondern auch auf deren Umgebung. Dabei kam mindestens eine Frau ums Leben, während mindestens zwölf weitere Personen verletzt wurden. Insgesamt seien sieben Ziele in der Stadt getroffen worden, berichtete die Militärverwaltung.

Besonders betroffen waren die Bezirke Holossijiw, Obolon und Desna. Im Bezirk Holossijiw wurden zwei Verletzte aus den Trümmern eines Lagergebäudes geborgen, während eine Such- und Rettungsaktion noch andauert, da befürchtet wird, dass sich weitere Menschen unter den Trümmern befinden könnten. Im Obolon-Bezirk brachen mehrere Brände aus, und auch in Desna geriet ein Lagerhaus in Brand. Trümmerteile einer Rakete fielen nahe eines Wohngebiets. Zudem wurde ein Ammoniakleck gemeldet, das durch die Angriffe verursacht wurde.

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Erst in der Nacht zum Samstag hatte Russland Kiew mit heftigen ballistischen Raketenangriffen überzogen, bei denen mindestens neun Menschen getötet und mehr als 30 verletzt wurden. Die ukrainischen Behörden geben an, nicht mehr genügend Abfangraketen zu besitzen, um die Angriffe effektiv abzuwehren. Vor diesem Hintergrund hat Präsident Wolodymyr Selenskyj Partnerländer um die Lieferung von “Patriot”-Abwehrraketen gebeten, um die Verteidigung der Hauptstadt zu stärken.

Diese erneuten Angriffe verdeutlichen die anhaltende Gefahr für die Zivilbevölkerung und die kritische Lage in Kiew. Die internationale Gemeinschaft schaut gespannt auf die Entwicklungen und die Unterstützung, die der Ukraine zukünftig im Bereich der Luftabwehr zukommen wird.

Quelle: Agenturen