Mercadona setzt auf KI-Lösungen

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Mercadona, die bekannte spanische Supermarktkette, hat in der digitalen Welt einen bemerkenswerten Schritt unternommen. Anstatt auf Standardlösungen zurückzugreifen, setzt das Unternehmen zunehmend auf Eigenentwicklungen. Ein aktuelles Beispiel ist die Ablösung der bisherigen Suchmaschine durch ein selbst entwickeltes System, das auf intelligenten Algorithmen basiert.

Dieser Schritt ist mehr als nur eine kleine Verbesserung; es handelt sich um einen kompletten Austausch der zugrunde liegenden Technologie. Früher war Mercadona für seine Suchfunktion auf der Website und in der App von externen Anbietern abhängig. Nun hat das interne IT-Team ein eigenes System entwickelt, das nicht nur effizienter, sondern auch kostengünstiger ist.

Die Kosten für die Suchfunktion konnten um beachtliche 94 Prozent gesenkt werden. Der Hauptgrund für diese Entscheidung liegt in den hohen Kosten, die durch die Nutzung externer Software bei hohem Traffic entstanden.

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Angesichts von Millionen von Kunden, die täglich den Online-Shop besuchen, verursachte jede Suchanfrage erhebliche Kosten. Mercadona hat sich daher für mehr Unabhängigkeit entschieden, um die Kontrolle über die Entwicklung der Plattform zu behalten.

Die neue Suchfunktion zeichnet sich durch künstliche Intelligenz aus, die das System kontinuierlich verbessert. Es lernt, die Suchabsichten der Kunden besser zu verstehen und Fehler oder ungenaue Produktnamen zu erkennen. Dadurch wird die Suche nach Produkten wie Chips oder Milch erheblich vereinfacht.

Die ersten Rückmeldungen innerhalb des Unternehmens sind durchweg positiv. Die Website läuft flüssiger, und die Kunden finden schneller, was sie suchen. Dies bestätigt Mercadonas Strategie, auf eigenes Fachwissen und interne Ressourcen zu setzen, anstatt teure Verträge mit externen Anbietern abzuschließen. Diese Maßnahme unterstreicht die Unternehmensphilosophie, den eigenen Weg zu gehen und das Budget effizient zu verwalten.

Es bleibt abzuwarten, ob andere große Unternehmen diesem Beispiel folgen werden, aber Mercadona hat mit dieser Entscheidung einen strategisch klugen Schachzug gemacht.

Quelle: Agenturen