Offiziell: 6 Strände in Palma zur rauchfreien Zone erklärt

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Die Stadtverwaltung von Palma auf Mallorca und die Spanische Krebsgesellschaft (AECC) auf den Balearen haben die im Rahmen ihrer Kooperationsvereinbarung für die Kampagne „Espai sense fum“ festgelegten Badebereiche erweitert, um den Tabakkonsum an öffentlichen Orten zu reduzieren.

Die Kampagne umfasst nun sechs Strände: es Carnatge, Ciutat Jardí, es Penyó, Can Pastilla, Cala Major und Calanova.

Das Ziel der Initiative ist es, dass das Rauchen schrittweise aus dem öffentlichen Raum verschwindet, wie die AECC in einer Mitteilung betonte.

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An den sechs betroffenen Stränden in Palma wird der Verband entsprechende Beschilderungen anbringen, um sie als „Espais sense fum“ zu kennzeichnen, und wird Schulungen sowie Aufklärungsmaßnahmen zur Tabakprävention anbieten sowie weitere Maßnahmen durchführen, um den Konsum dieses für die Gesundheit äußerst giftigen Produkts zu reduzieren.

Auch die Stadtverwaltung wird die notwendigen Maßnahmen vorantreiben, um die Bevölkerung davon zu überzeugen, auf das Rauchen zu verzichten an öffentlichen Orten. Die Einbeziehung dieser sechs Strände der Stadt in das im Rahmen des Projekts „Espais sense fum“ festgelegte Protokoll bedeutet, dass die Maßnahmen, die bereits in insgesamt 60 Parks und öffentlichen Bereichen in Palma durchgeführt werden – wie in einer im Mai letzten Jahres unterzeichneten Vereinbarung festgelegt –, auf diese Standorte ausgeweitet werden.

Zu diesen Orten zählen so stark frequentierte Orte wie der Parc de sa Riera, der Parc de les Estacions, sa Feixina, der Parc de ses Fonts, die Plaça del Progrés, die Plaza Francesc Garcia Orell, der Parc Krekovic und die Plaza París.

Die Geschäftsführerin der AECC auf den Balearen, Ana Belén Velasco, hat die Einbeziehung dieser sechs Strände in das Projekt „Espais sense fum“ begrüßt und betont, dass „die Ausweitung dieser Initiative auf so stark frequentierte Orte wie die Strände einen sehr wichtigen Schritt darstellt, um den Konsum von Tabak und neuen Geräten in Freizeit- und Gemeinschaftsbereichen weiter zu entnormalisieren“.

„Wir möchten, dass der rauchfreie Strandbesuch zunehmend zur Selbstverständlichkeit wird, insbesondere um Kinder und Jugendliche vor Verhaltensweisen zu schützen, die die Gesundheit ernsthaft beeinträchtigen“, fügte sie hinzu. Die AECC erinnert daran, dass Tabak das Produkt ist, das am häufigsten Krebs verursacht und mit mehr als 20 Arten und Unterarten dieser Krankheit in Verbindung steht.

In Spanien sterben jedes Jahr mehr als 51.000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums, und auf den Balearen rauchen rund 250.000 Menschen täglich oder gelegentlich. Fast die Hälfte aller vermeidbaren Krebserkrankungen steht im Zusammenhang mit dem Tabakkonsum. Die AECC betont die Notwendigkeit, die Maßnahmen zur Prävention und Eindämmung des Tabakkonsums zu verstärken, indem rauch- und aerosolfreie Bereiche ausgeweitet, die Regulierung und der Schutz vor neuen nikotinhaltigen Produkten verstärkt und Sensibilisierungsmaßnahmen entwickelt werden, die sich insbesondere an junge Menschen richten.

Quelle: Agenturen