Paramount Skydance hat der Europäischen Kommission eine Reihe von Zusagen unterbreitet, damit die EU-Behörde dem Kauf von Warner Bros. Discovery zustimmt – ein Geschäft im Wert von 110.000 Millionen Dollar, durch das einer der größten Medien- und Unterhaltungskonzerne der Welt entstehen wird.
Dies geht aus dem Register für Fusionen und Unternehmenszusammenschlüsse der EU-Kommission hervor, in dem detailliert aufgeführt ist, dass die Zugeständnisse („remedies“ im Fachjargon) am Dienstag, dem 30. Juni, vorgelegt wurden. Außerdem wird der 22. Juli als neue Frist festgelegt, bis zu der die europäischen Wettbewerbsbehörden über die Transaktion entscheiden müssen, was eine Verlängerung um zwei Wochen gegenüber der vorherigen Frist bedeutet, die am 7. Juli ablief.
Brüssel prüft die Transaktion seit ihrer Anmeldung bei den Dienststellen am 2. Juni und führt parallel dazu eine weitere Untersuchung hinsichtlich der staatlichen Beihilfen durch, die die beteiligten Unternehmen erhalten haben; die Frist hierfür endet am kommenden 14. Juli.
Das US-Justizministerium genehmigte die Transaktion Mitte Juni, nachdem es zu dem Schluss gekommen war, dass sie den Wettbewerb auf den Märkten für Fernsehen, Streaming-Plattformen und die Produktion von Inhalten nicht beeinträchtigen wird. Paramount und Warner Bros. hoffen nun, mit ihren Zugeständnissen die Zustimmung der Europäischen Kommission für eine Transaktion zu erhalten, bei der Paramount die Kontrolle über Vermögenswerte wie HBO und HBO Max, die Film- und Fernsehstudios von Warner Bros., DC, CNN, TBS, TNT, HGTV und Discovery+ übernehmen würde.
Quelle: Agenturen




