Regierung verabschiedet am Dienstag das Wohnungsdekret

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Der Ministerrat plant, am Dienstag (28.07.2026) das Gesetzesdekret zum Wohnungswesen zu verabschieden, das die automatische Verlängerung von Mietverträgen bis 2028 sowie die Anhebung der Mehrwertsteuer für Ferienwohnungen auf 21 % vorsieht.

In der letzten Ministerratssitzung vor der Sommerpause will die Regierung einem Maßnahmenpaket „grünes Licht“ geben, das zu einer „großen Einigung“ im Abgeordnetenhaus führen soll, um das Problem des Zugangs zu Wohnraum anzugehen.

So arbeitet die Regierung derzeit an einem zwischen der PSOE und Sumar vereinbarten Königlichen Erlass, der Vorschläge enthalten wird, die während der gesamten Legislaturperiode „von den verschiedenen politischen Kräften unterstützt“ werden, wie die Exekutive selbst mitteilte.

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Der Text wird in zwei Blöcke gegliedert sein. Der erste zielt darauf ab, die Mieten zu senken, Verträge zu stabilisieren und Mietbetrug zu bekämpfen. Dieser Block umfasst unter anderem die Regulierung von Saison- und Zimmervermietungen, die Verpflichtung zur schriftlichen Abfassung von Mietverträgen sowie Einkommensteuervergünstigungen für diejenigen, die ihre Mieten senken.

Darüber hinaus haben Quellen von Sumar darauf hingewiesen, dass es gelungen ist, eine neue außerordentliche Verlängerung der Mietverträge um bis zu zwei Jahre in den Gesetzestext aufzunehmen. Diese erweiterte Verlängerung können diejenigen Mieter beantragen, deren Verträge bis zum 30. Juni 2028 auslaufen, wodurch sich die Zahl der potenziellen Begünstigten dieser Maßnahme um fast eine Million Personen erhöht. Laut Sumar können insgesamt (vom 21. März 2026 bis zum 30. Juni 2028) fast vier Millionen Menschen und eineinhalb Millionen Haushalte von der Verlängerung profitieren.

Der zweite Maßnahmenblock zielt darauf ab, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, und umfasst unter anderem die Anhebung der Mehrwertsteuer auf 21 % für Ferienwohnungen sowie Maßnahmen zur Vereinfachung der Verwaltungsabläufe und die Reform des Bodenrechts. Das neue Gesetzesdekret wird einen Vorschlag enthalten, der mit den Fraktionen ausgehandelt werden soll und Maßnahmen zum Schutz von Familien in prekären Lebenssituationen vorsieht, mit dem Ziel, Zwangsräumungen zu verhindern und sicherzustellen, dass keine Familie ohne Wohnalternative bleibt.

Quelle: Agenturen