Schäferhund oder Pudel – Wo ist da der Unterschied?

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In Spanien steigt die Beliebtheit von Wachhunden wie Cane Corso und Dobermann, die bis zu 15.000 Euro kosten können. Trotz ihres Preises und ihrer potenziellen Gefährlichkeit werden sie rechtlich wie Schoßhunde behandelt, da sie nicht auf der Liste der potenziell gefährlichen Hunde stehen.

Dies bedeutet, dass keine besonderen Genehmigungen oder Tests für ihre Haltung erforderlich sind. Die steigende Nachfrage wird durch Angst vor Einbrüchen und ein allgemeines Unsicherheitsgefühl angetrieben, verstärkt durch soziale Medien, in denen Prominente diese Hunde präsentieren.

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Zuchtstätten verzeichnen einen starken Anstieg der Registrierungen dieser Rassen, während traditionelle spanische Rassen gefährdet sind. Obwohl eine Haftpflichtversicherung für alle Hunde vorgeschrieben ist, decken Standardpolicen oft keine Hunde ab, die zum Beißen ausgebildet sind. Interessanterweise sinkt die klassische Kriminalität in Spanien, während die Cyberkriminalität zunimmt, was die Frage aufwirft, ob die Anschaffung eines Wachhundes wirklich die effektivste Lösung ist.

Andere Länder handhaben dies unterschiedlich: Deutschland hat strengere Regeln für bestimmte Rassen, während Züchter wie Los Guardianes in Spanien ihre Käufer sorgfältig auswählen und Halterkurse anbieten. Das Hauptproblem liegt oft nicht im Hund selbst, sondern im verantwortungslosen Besitzer.

Quelle: Agenturen