SPAR, eine Supermarktkette mit niederländischen Wurzeln, erlebt in Spanien ein Comeback. Während SPAR in den Niederlanden etwas an Bedeutung verloren hat, gewinnt die Kette in Spanien wieder an Popularität. Seit den 1960er Jahren ist SPAR vor allem an der Mittelmeerküste und auf den Kanarischen Inseln präsent. Der Wettbewerb zwang SPAR Spanien jedoch zum Handeln, was nun zu einer Renaissance führt.
In spanischen Wohngebieten taucht das rote SPAR-Logo immer häufiger auf, nicht nur in touristischen Gebieten, sondern auch in gewöhnlichen Stadtvierteln. Besonders auf den Kanarischen Inseln, in Katalonien und entlang der Mittelmeerküste ist SPAR als Nahversorger stark vertreten. Der Name leitet sich vom Slogan „Door Eendrachtig Samenwerken Profiteren Allen Regelmatig*“ ab, abgekürzt zu DESPAR. *Durch einvernehmliche Zusammenarbeit profitieren alle regelmäßig
Die Kette entstand 1932 in den Niederlanden durch Adriaan van Well und expandierte international. In den 1960er Jahren kam SPAR nach Spanien und wurde schnell zu einer der größten Supermarktmarken, verlor aber später Marktanteile an Hypermärkte und Discounter. Dennoch blieb SPAR in einigen Regionen, insbesondere in Katalonien, dank lokaler Supermarktgruppen präsent.
Neben kleineren SPAR-Filialen entstanden auch größere Formate wie EUROSPAR, Spar-Express und Spar-City. Dieses Modell erweist sich heute erneut als erfolgreich. SPAR zählt mittlerweile 1.437 Filialen in Spanien und erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von über zwei Milliarden Euro. Die Kette setzt auf kompakte Filialen in Wohngebieten, touristischen Regionen und kleineren Gemeinden, was gut zum spanischen Alltag passt, wo viele Menschen täglich kleine Einkäufe erledigen.
Auf Inseln wie Teneriffa und Gran Canaria verbindet SPAR Tourismus mit Nahversorgungsdienstleistungen. Kleine Läden mit großzügigen Öffnungszeiten sind attraktiver als riesige Supermärkte außerhalb der Stadt.
Quelle: Agenturen





