Iran lehnt den Vorschlag der USA und Bahrains ab

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Der iranische Botschafter bei den Vereinten Nationen, Amir Saeid Iravani, hat vor der UNO den gemeinsam von den Vereinigten Staaten und Bahrain ausgearbeiteten Resolutionsentwurf zur Straße von Hormus abgelehnt, den er als „mangelhaft, parteiisch und politisch motiviert“ bezeichnete.

“(Die Resolution) behauptet, dass ihre Maßnahmen darauf abzielen, die Freiheit der Schifffahrt in der Straße von Hormus zu schützen, und hat unbegründete Anschuldigungen gegen den Iran erhoben. Die Tatsachen vor Ort beweisen das Gegenteil. Die Maßnahmen der Vereinigten Staaten stehen in krassem Widerspruch zu ihren erklärten Zielen und haben lediglich dazu beigetragen, die Spannungen zu verschärfen und die Instabilität in der Region zu vertiefen“, heißt es in dem Schreiben des Botschafters.

Teheran hat seine Position vor dem Sicherheitsrat verteidigt und dessen Mitglieder aufgefordert, nicht auf die „Verzerrungen“ der USA hinsichtlich des Völkerrechts hereinzufallen, wobei es Washington vorwirft, „jeden Versuch zu nutzen, um Aggression oder die unrechtmäßige Anwendung von Gewalt zu rechtfertigen“.

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Gleichzeitig setzt die Islamische Republik auf Diplomatie und hat daran erinnert, dass ihre Haltung „klar“ sei. „Die einzige tragfähige Lösung in der Straße von Hormus ist das endgültige Ende des Krieges, die Aufhebung der Seeblockade und die Wiederherstellung des normalen Schiffsverkehrs“, fügte er hinzu.

In Bezug auf einen möglichen Waffenstillstand erklärte der US-Außenminister Marco Rubio am Freitagnachmittag, er erwarte noch am Freitag eine Antwort des Iran auf sein jüngstes Verhandlungsangebot, gehe jedoch angesichts der erneuten Eskalation der Feindseligkeiten in dieser Woche nicht davon aus, dass diese kommen werde – wobei er Teheran als alleinigen Verantwortlichen dafür benannte.

Bei seinem Besuch in Italien und im Vatikan hat Rubio mit den Medien ausführlich über die aktuelle Lage im Iran gesprochen. Zu den Verhandlungen äußerte Rubio zunächst die Erwartung, dass die iranische Antwort „im Laufe des Tages eintreffen könnte“, obwohl das iranische Regierungssystem seiner Meinung nach „nach wie vor sehr zersplittert und etwas dysfunktional ist, was ein Hindernis darstellen könnte“.

Quelle: Agenturen